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Schkeuditz Schkeuditzer Stadtrat hält an beschlossener Prioritätenliste fest
Region Schkeuditz Schkeuditzer Stadtrat hält an beschlossener Prioritätenliste fest
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08:49 29.09.2016
Der Fußweg in der Goethestraße ist sanierungsbedürftig. Quelle: Foto: Olaf Barth
Schkeuditz

Die erst im August beschlossene Prioritätenliste zur Sanierung von Straßen und Fußwegen in Schkeuditz und den Ortsteilen sollte in der Stadtratssitzung letzte Woche schon wieder geändert, sprich „fortgeschrieben“, werden. Gründe dafür waren Anträge von Radefelds Ortsvorsteherin Birgit Gründling und von Anwohnern der Goethestraße.

Weil Gründling angesichts der fortschreitenden Haushaltsberatungen den Beschluss im August nicht als Ganzes gefährden wollte, sagte sie, habe sie erst nach der Abstimmung über das Gesamtwerk ihren Änderungswunsch für Radefeld beantragt. Dabei geht es um die „Freiflächengestaltung Oberer Anger“, wofür wohl Fördermittel zu bekommen seien. Das Projekt sollte nun neu in die Prioritätenliste aufgenommen werden, damit zur Finanzierung entsprechende Eigenmittel eingeplant werden können.

Die zweite Änderung betrifft die Goethestraße. 39 der Anwohner hatten einen Antrag unterschrieben, wonach sie die zeitnahe, höher priorisierte Fortsetzung der Fußweg-Sanierung fordern und im gleichen Atemzug die Sanierung der Straßenoberfläche ablehnen. Zurzeit sind Straße und Fußweg gemeinsam für eine Sanierung vorgesehen und in der Liste recht weit hinten angesiedelt. Doch der neuerliche Beschluss mit den von Gründling und den Anwohnern erbetenen Änderungen wurde mehrheitlich abgelehnt, lediglich die Freien Wähler stimmten dafür. Zum einen wurde seitens der mit Nein stimmenden Stadträte darauf verwiesen, dass mit der aktuellen Straßenbefahrung ohnehin neue Erkenntnisse und neue Prioritäten einhergehen könnten. Und deshalb sei man zum anderen nicht unter Zeitdruck, einen erst gefassten Beschluss schon wieder ändern zu müssen.

SPD-Fraktionschef Jens Kabisch, der sich gegen den Beschluss ausgesprochen hatte, verwies nach der Sitzung auf fraktionsübergreifende Überlegungen, wie man sich die Sanierung der Goethestraße vorstellt. Damit wolle man noch einmal auf die Anwohner zugehen und mit ihnen reden. So sollen Straße und Fußweg zusammen saniert werden, wobei das Kopfsteinpflaster und der alte Baumbestand erhalten bleiben sollen. Nachgedacht werden soll unter anderem auch über eine weitere Verkehrsberuhigung dieser 30er-Zone, eventuell mit einer Einbahnstraßenregelung.

Von Olaf Barth

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