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Schkeuditz Schkeuditzer Wehr bekommt ein neues Rettungsboot
Region Schkeuditz Schkeuditzer Wehr bekommt ein neues Rettungsboot
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13:56 19.05.2015
Kameraden der Radefelder Ortsteilwehr machen sich im Gerätehaus mit dem neuen Rettungsboot vertraut. Quelle: Michael Strohmeyer

Am Wochenende wurde die Neuanschaffung schon einmal überprüft und begutachtet. Von den Rettungswesten über Fangleinen, Paddel bis zur Handhabung des Bootes nahmen die Kameraden der Radefelder Ortsfeuerwehr alles interessiert unter die Lupe. Mit einer Länge von 4,05 Meter und einer Breite von zwei Meter haben bis zu zehn Personen Platz an Bord des Rettungsbootes. Der leistungsstarke 40-PS-Motor bringt das Kunststoffboot in Überschwemmungsgebieten schnell zum Ort des Geschehens. Mit Blaulicht und anderen Hilfsmitteln ausgerüstet, ist eine schnelle Rettung in Notsituationen auch auf See möglich, so Ortswehrleiter Mario Peters.

Aufgenommen wird das Boot in den Bestand der Stadtfeuerwehr Schkeuditz. Notwendig wurde dies, da die letzten Hochwasserereignisse in den Jahren 2012 und 2013 in der Großen Kreisstadt stellenweise ein Befahren mit Feuerwehreinsatzfahrzeugen nicht möglich war und somit der Hochwasserschutz für die Bevölkerung nur auf das Notwendigste beschränkt werden konnte.

Im Stadtrat wurde dann die Beschaffung eines Rettungsbootes im Wert von zirka 35 000 Euro beschlossen. Ein weiterer Aspekt war der zunehmende Tourismus an den Gewässern der Region und damit das gestiegene Gefahrenpotential zum Beispiel am Schladitzer und Werbeliner See. Dieser Herausforderung können sich die Kamerade jetzt besser stellen, denn deren altes Schlauchboot hatte keinen Außenbordmotor und konnte nur per Paddel bewegt werden. "Damit ist nun dank der neuen Technik endlich Schluss", freute sich Peters über die Neuanschaffung.

Abgeholt worden war das Boot von Schkeuditzer und Radefelder Kameraden in Rechlin an der Müritz. Dort hatte es die Firma Bootsbau Plau am See bereitgestellt. Nun müssen die Feuerwehrleute im Mai noch zum Lehrgang und ihren Bootsführerschein machen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.04.2015
Michael Strohmeyer

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