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Schkeuditz Schkeuditzer Wohnungsbaugesellschaft investiert 1,1 Millionen Euro
Region Schkeuditz Schkeuditzer Wohnungsbaugesellschaft investiert 1,1 Millionen Euro
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00:26 28.10.2015
Ein von der Schkeuditzer Wohnungsbaugesellschaft sanierter Wohnblock in der Goethestraße. Quelle: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Mit Zollstock, Papier und Bleistift in der Hand strömten am Sonnabend viele Besucher in die Goethestraße 47 und 49. Denn dort hatte die Schkeuditzer Wohnungsbau-und Verwaltungsgesellschaft mbH (SWV) zum Tag der offenen Wohnungen eingeladen. SWV-Geschäftsführer Gerald Fritzsche und seine Mitarbeiter stellten die Quartiere vor. Sie befinden sich in sanierten Wohnblocks aus den 1950er Jahren. Über 1,1 Millionen Euro hatte sich die SWV die aufwendige Modernisierung kosten lassen. So wurden unter anderem alle 61 Wohnungseinheiten mit Balkonen ausgestattet. In Kooperation mit den Schkeuditzer Stadtwerken (SWS) war die veraltete elektrische Heizungsanlage ausgebaut und durch eine moderne, umweltgerechte Brennwerttherme ersetzt worden.

Fleißig Notizen machte sich auch Bärbel Voigt (58 Jahre). Mit Tochter Diana (34) und Enkelin Sophie-Sidney (8) sah sie sich genau um. „Wir wohnen schon in Schkeuditz, möchten jetzt aber doch eine größere Wohnung haben. Da war natürlich das Angebot der SWV zur Besichtigung ideal.“ Und für das Schkeuditzer Paar Mario und Anett Leuchte war wichtig, dass die Häuser in einem Viertel mit viel Grün stehen. Beeindruckt von den hellen Räumen und dem Balkon, bekundeten sie gleich schriftlich ihr Interesse. Ab Januar sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. „Ich wohnte schon mal vor 30 Jahren hier. Der Flughafen ist für mich kein Problem, ich schlafe trotzdem mit offenem Fenster. Und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wie Straßenbahn oder S-Bahn ist für uns ein großer Vorteil“, sagte Mario Leuchte.

Dies bestätigte auch der Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) der gemeinsam mit SWS-Geschäftsführer Ingolf Gutsche gekommen war, um sich selber ein Bild von der Modernisierung zu machen. „Es ist wichtig für die Stadt, dass auch junge Familien nach Schkeuditz ziehen und merken, dass es sich lohnt, hier zu wohnen“, so Enke.

Von Michael Strohmeyer

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