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Schkeuditz Schkeuditzer beim Jugendtreffen in Bühl
Region Schkeuditz Schkeuditzer beim Jugendtreffen in Bühl
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08:30 01.08.2016
Sie vertreten gemeinsam mit Betreuer Sven Ratschkowski (hinten links) Schkeuditz bei der Jugendfreizeit der Partnerstädte in Bühl: Nicole Gottschlich, Klara Unger, Florian Ratzow und Ann Marie Holzinger (von links). Auf dem Foto fehlt Sophie Rothe. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Schkeuditz

Mit dem Zug traten unlängst fünf junge Schkeuditzer mit ihrem Betreuer ihre Reise in die Partnerstadt Bühl an, wo sie bis zum 5. August an der Internationalen Jugendfreizeit des Partnerstädte-Netzwerkes teilnehmen. Zur feierlichen Verabschiedung der sechs 14-jährigen Lessing-Oberschüler waren auch Vertreter der Stadtverwaltung in den Jugendclub „Neue Welle“ gekommen.

„Ich wünsche euch viel Spaß und viele schöne Erlebnisse, egal wie das Wetter wird. Wichtig ist doch die Kommunikation mit den Vertretern aus den anderen europäischen Ländern. Nach eurer Rückkehr bin ich gespannt, was ihr zu erzählen habt“, sagte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler). Die Begeisterung für dieses Treffen von bis zu 50 Jugendlichen aus acht verschiedenen Ländern im Alter von 13 bis 18 Jahren war ihm deutlich anzumerken. „Ihr seid die Botschafter von Schkeuditz“, gab er den Schülern mit auf den Weg und hätte sich gestern wahrscheinlich am liebsten selbst mit in den Zug gesetzt.

Das aber bleibt dem Betreuer der sechs Jugendlichen vorbehalten. Sven Ratschkowski ist zum dritten Mal dabei und kann da schon auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Während er unter den anderen Sozialarbeitern bei den Franzosen und Tschechen auf alte Bekannte trifft, reisen unter anderem die Spanier und die Gastgeber aus Bühl mit neuen „Teamern“ an. „Es ist ein guter Mix aus erfahrenen und neuen Teamleitern, sodass immer auch Erfahrungen weitergegeben werden können“, merkte Helge Fischer von der Stadtverwaltung an.

Neu ist auch, berichtet Ratschkowski, dass in diesem Jahr erstmals eine Vertretung aus dem slowenischen Novo Mesto dabei ist, der Gastgeberstadt im nächsten Jahr. Auch die Themen Migration und Inklusion stehen bei der nun schon zehnten Jugendfreizeit neu auf der Tagesordnung. Zwei Referenten mit Migrationshintergrund werden ihren Lebensweg vorstellen und über die Hürden und die erhaltene Unterstützung berichten. Aus Bühl nehmen darüber hinaus auch Teilnehmer mit Beeinträchtigungen teil.

Schkeuditz war zuletzt 2010 Gastgeber für das internationale Treffen und wird es nach gegenwärtigem Stand der Planungen 2020 wieder sein. Eine gute Tradition bei den Treffen ist es, dass sehr viel gemeinsam unternommen wird und die Delegationen sich und ihre Städte vorstellen. Die Schkeuditzer nehmen in den roten Schkeuditz-Beuteln noch kleine Gastgeschenke mit dem Signet der Flughafenstadt mit: Tassen, Taschenlampen, Kugelschreiber, Schlüsselbänder und Display-Reiniger fürs Handy.

Für den interkulturellen Abend haben sie schon ein Lied eingeübt: „Wir sind groß“ von Mark Forster. Ann Marie Holzinger spielt die Gitarre, Sophie Rothe singt. Beim Refrain stimmen dann mit Nicole Gottschlich, Klara Unger, Florian Ratzow und Betreuer Sven Ratschkowski auch die anderen Schkeuditzer mit ein. Erstmals dabei ist Nicole: „Ich bin gespannt und freue mich darauf, mal rauszukommen.“ Ann Marie dagegen war schon dabei und ist begeistert: „Es ist einfach schön mit den vielen Nationen. Ich bin heute noch mit Franzosen, Moldawiern und Kroaten in Kontakt.“

Von Olaf Barth

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