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Schkeuditz Schkeuditzer lernen in Österreich
Region Schkeuditz Schkeuditzer lernen in Österreich
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14:31 19.05.2015
Gruppenfoto auf dem Kreischberg: Berufs- und Fachoberschüler aus Schkeuditz waren beim Ski-Kurs in Österreich. Quelle: Privat

"Das geht mit Kurz-Carvern los und am Ende kann sich jeder recht ansehnlich den Berg hinab bewegen", sagte Martin Blanke. Der 36-Jährige ist Sportlehrer am BSZ und einer der Organisatoren des Österreich-Events. Immerhin wären einige Schüler dabei, die noch nie auf Ski gestanden hätten. Zum zweiten Mal fuhren die Schkeuditzer nun schon in das Ski-Gebiet und eine Fortsetzung ist im Plan. Bereits im August fangen die Vorbereitungen an.

Doch nicht nur der Ski-Kurs zählte zum Tagesprogramm der Schüler. "Gekoppelt mit dem Kurs ist ein Wirtschaftsprojekt mit der Murtal Seilbahn", informierte Blanke. Jenes Unternehmen werde erkundet, analysiert und für die Zukunft bewertet. Hierfür nahm sich der Geschäftsführer der Firma, Karl Fussi, Zeit. "Wo hört man schon mal Zahlen und wer lässt sich schon gern über die Schulter gucken", ist Blanke noch dankbar.

Allein bei den Betriebskosten der Murtal Seilbahn Betriebs GmbH dürfte den Schülern schwindlig geworden sein: Nur für Benzin und Strom gibt das Unternehmen jährlich 700 000 Euro aus. In 90 Schneemaschinen á 25 000 Euro und in mehrere Pistenraupen für jeweils 300 000 Euro hat der Betreiber von 14 Seilbahnen und Skiliften investiert. Doch all die Kosten lohnen sich wohl: Seit zehn Jahren steigert sich der Umsatz um etwa acht Prozent und ist inzwischen bei 5,5 Millionen Euro angekommen, informierte Fussi offen. Was dafür zu tun ist und wer vom Erfolg des Unternehmens profitiert, berichtete der Geschäftsführer aber auch. Allein für Werbung werden 400 000 Euro pro Jahr ausgegeben.

Ein zweiter Aspekt sei bei der Fahrt nicht unwichtig: "Es sind Fachoberschüler und Logistiker von DHL mitgefahren. Alle sind sich auf Augenhöhe begegnet. Das hätte man auch anders vermuten können", meinte Blanke und findet, dass auch das soziale Zusammenwachsen sehr wichtig ist. "Bis Ostern wird das Ski-Lager jetzt wohl noch Gesprächsstoff sein", sagte er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.03.2014
Roland Heinrich

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