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Schkeuditz Schkeuditzer will 100-Kilometer-Lauf angehen - Dennoch hat Andreas Breuer vor, kürzer zu treten
Region Schkeuditz Schkeuditzer will 100-Kilometer-Lauf angehen - Dennoch hat Andreas Breuer vor, kürzer zu treten
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16:11 19.05.2015
Seine letzte Teilnehmer-Urkunde kann Andreas Breuer (rechts) nach dem LVB-Triathlon in Leipzig in Empfang nehmen. Jetzt will er 100 Kilometer laufend angreifen. Quelle: Privat

Fünf bis sechs Läufe seien manches Jahr schon absolviert worden. Als jüngste Urkunde ist jetzt die des LVB-Triathlons hinzugekommen, den Breuer gemeinsam mit Werner Dutschke (74) und Harald Kunze (58) Ende Juli zum 30. Mal und von Anfang an im Programm hat (die LVZ berichtete).

Nein, ein Fanatiker sei er nicht. Auch eine für die Urkunden reservierte Vitrine in den heimischen vier Wänden gebe es nicht. "Ich mache das einfach aus Spaß und um abzuschalten", sagte Breuer. Seit seinem 14. Lebensjahr ist der im Stadtteil Modelwitz wohnende Landschaftsgärtner eigentlich im Schwimmsport aktiv. Heute ist er Übungsleiter bei der SG MoGoNo (Motor Gohlis-Nord). "Zum Triathlon bin ich 1984 durch einen Kollegen gekommen. Ich hatte Lust das auszuprobieren und habe einfach mitgemacht", sagte Breuer. Und seitdem geht es, wie jüngst beim LVB-Triathlon, auf die olympische Strecke mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer laufen. "Nein, den Iron-Man habe ich noch nicht mitgemacht", sagte Breuer und äußerte Bedenken, diesen harten Lauf durchstehen zu können.

Bei den Wettkämpfen gehe es ihm bis heute nicht um Bestzeiten. Nur darum, bestens durchzukommen. Das sagte Breuer und nannte dann doch die Zeiten seines letzten Leipziger Triathlons: "Meine Bestzeit von 2:29 Stunden ist 20 Jahre her. Ich bin aber wieder unter drei Stunden gelaufen." Die Bestzeit anzugreifen, dazu sei er inzwischen zu alt. Allerdings: "Im Radfahren habe ich mit 1:14 eine neue Bestzeit geschafft", so Breuer stolz.

Beim Laufen ist der Schkeuditzer am liebsten in der Natur unterwegs. Im Lauf-Club Auensee trainiert er regelmäßig. "Wir haben eine amtlich vermessene Zehn-Kilometer-Strecke", verneinte Breuer die Frage, ob er mit Smartphone und Lauf-App unterwegs sei. Auch Kopfhörer für die musikalische Untermalung sind beim Laufen nicht dabei. Was in seinem Kopf beim Laufen abläuft? "Ich denke nach, auch über die Arbeit, und schalte ab", antwortete Breuer. Mathe-Aufgaben löse er dabei nicht. Den viel zitierten Punkt, ab dem das Laufen zur Droge werden soll, habe der Hobby-Sportler ebenfalls - zumindest bewusst - noch nicht erlebt. "Ich will noch einen 100-Kilometer-Lauf schaffen", fügte er an. Zunächst aber wartet ein "Sprint-Triathlon" in Nordhausen Ende August - zum "Kürzertreten".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2013

Roland Heinrich

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