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Schkeuditz Schladitzer See bei Bootsanglern extrem beliebt
Region Schkeuditz Schladitzer See bei Bootsanglern extrem beliebt
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13:58 19.05.2015
Wie an vielen Gewässern der Region, sind es auch am Wolteritzer Strand des Schladitzer Sees die Angler, die für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Außerdem wird bei freiwilligen Arbeitseinsätzen für die Zugänglichkeit des Areals gesorgt. Quelle: Alexander Bley

. Insgesamt 176 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr geleistet, damit neben ihnen auch andere Spezialisten den Fischen nachstellen können. In regelmäßigen Abständen durchkämmen die Wolteritzer ihren Abschnitt und räumen das weg, was andere liegen gelassen haben. Mitunter ein Kampf gegen Windmühlen.

In diesem Jahr, so hat es der Verband angekündigt, soll die Stelle, wo die Boote zu Wasser gelassen werden, um einen Anleger erweitert werden. Wie der Steg aussehen soll, ob schwimmend oder fest im Boden verankert, bleibt offen. Nur eines wissen die Wolteritzer Angler schon jetzt, ihre Hilfe wird dann erneut gebraucht. So, wie bei dem Schotterweg, der für die Angler angelegt wurde, damit die Boote überhaupt bis ans Wasser gefahren werden können. Mit Spaten, Schippe und Harke hatten die Vereinsmitglieder die Feinarbeit geleistet, die Raupe und Bagger nicht leisten konnte.

Kürzlich wurden die Utensilien wieder raus geholt, als es galt, die Schlaglöcher auf dem Weg zur Slipstelle zu beseitigen. Vor allem an jener Stelle, die an die sagenumwobene Formel-Eins-Haarnadel-Kurve in Monaco - die Loews-Kurve - erinnert. Dort graben die Reifen der Fahrzeuge regelmäßig tiefe Löcher in den Schotter. Das beste wäre, die Kurve komplett zu entschärfen, da sind sich die Wolteritzer einig. "Die muss unbedingt ausgebaut werden", sagt der Vizepräsident des Vereins Gerd Handke, sonst bessern wir aller paar Monate die Stelle erneut aus."

Seit sieben Jahren halten die 20 Vereinsmitglieder ihren Angelabschnitt in Schuss. Um einen grünen Bauwagen - quasi einem Angelschuppen sind die Wolteritzer seit einem Jahr reicher. Das ist sozusagen die Basis, die vor allem beim An-, Ab- und Nachangeln genutzt wird. Denn dann treffen sich die Vereinsmitglieder, um mal wieder die Wiese nach Unrat zu durchkämmen. Geangelt wird dann trotzdem, nur selten was gefangen. Nur Toni Handke stellte sich gegen den Trend. Vom Boot aus brachte er vor kurzem einen echten Kaventsmann mit an Land, ein Meter lang, ganze fünf Kilo schwer war der Hecht.

Die größte Chance, etwas zu fangen, haben die Angler vom Boot aus. Seit diesem Jahr ist das Schleppangeln, also das Hinter-dem-Boot-herziehen des Köders, erlaubt. Genau mit dieser Methode fing Handke den kapitalen Hecht. Und überhaupt werden im Schladitzer See viele Raubfische gefangen. Und das obwohl Günter Backhaus und Georg Rasenberger Mitte April 25000 Maränen in den See gesetzt haben. Übrigens nicht zum ersten Mal. Allerdings werden die guten Fischchen nur selten gefangen. Die nächste Chance in großer Runde bietet sich am 16. August, denn dann steht das Nachtangeln auf dem Programm der Wolteritzer.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.07.2014
Alexander Bley

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