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Schkeuditz Schladitzer Ufer in Hayna soll erschlossen werden
Region Schkeuditz Schladitzer Ufer in Hayna soll erschlossen werden
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13:59 19.05.2015

Es geht um die Aufwertung eines Standortes und dessen Attraktivitätssteigerung." Das soll durch die Erschließung jenes Areals passieren und bedeutet konkret, Strom-, Trink- und Abwasserleitungen zu verlegen und eine Zufahrt zu schaffen. Erste Voraussetzungen finden mit dem Bau der sogenannten Südumfahrung des Schladitzer Sees momentan ja schon statt und sollen mit dem Bau eines Parkplatzes inklusive der Schaffung einer Zufahrt fortgeführt werden. Auch eine behindertengerechte Zufahrt vom Parkplatz zum Strand ist vorgesehen. Finanziert werden soll jenes Vorhaben größtenteils von der LMBV. Die Stadt muss zu den sogenannten Paragraf-4-Mitteln 20 Prozent Eigenanteil aufbringen. Das sind etwa 33 000 Euro. Ein Beschluss, der eine entsprechende außerplanmäßige Auszahlung zum Inhalt hatte, wurde mit einer Stimmenthaltung gefasst

Die äußere Strom-Erschließung jenes Gebietes, das im Besitz des Haynaer Strandvereins ist, ist durch die Stadtwerke Schkeuditz ohne eine finanzielle Beteiligung der Stadt gesichert, heißt es in der Informationsvorlage für die Stadträte. Bei Trink- und Abwasser sieht das schon anders aus. Kalkulationen, die für beide Erschließungen aufgestellt werden setzen Fördergelder voraus, die bisher aber noch nicht beantragt sind.

Nach Beratungen mit der Landesdirektion Sachsen wäre bei der Trinkwasserversorgung des Haynaer Strandes eine Förderung möglich. Nach einer jetzigen Kalkulation würde Schkeuditz 65 000 Euro aufbringen müssen. Ein Vertrag mit dem Anschlussnehmer, also dem Haynaer Strandverein, müsse allerdings noch ausgearbeitet werden. Der soll einen Baukostenzuschuss "in angemessener Höhe" zum Inhalt haben und den städtischen Anteil entsprechend reduzieren. Im nächsten Jahr habe der Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung, der für die Erschließung zuständig ist, vor, einen Fördermittelantrag auf Grundlage einer Entwurfsplanung zu stellen. Rund 300 000 Euro Zuschuss müssten das nach der jetzigen Kalkulation werden.

Auch beim Abwasseranschluss geht die Stadt von gewährten Fördermitteln aus. Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) planen, die Kläranlage Schäfshöhe in der Nähe des Strandes zu erneuern. Die soll nun gleich größer dimensioniert werden. Mit einer Vereinbarung, für deren Abschluss Enke ermächtigt wurde, will die Stadt eventuelle Mehrkosten vermeiden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.12.2014
Roland Heinrich

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