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Schkeuditz Schüler informieren sich über Berufe
Region Schkeuditz Schüler informieren sich über Berufe
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00:34 21.01.2016
Neuntklässler aus der Lessing-Oberschule informieren sich bei Hauptmann Eric Denis und Oberleutnant Peggy Fuhrmann über die Ausbildung in der Bundeswehr. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Schkeuditz

Rund 125 Schkeuditzer Oberschüler aus den achten und neunten Klassen sowie zahlreiche Neunt- und Elftklässler aus dem Gymnasium nutzten gestern den 12. Schkeuditzer Berufetag, um sich im Kulturhaus Sonne über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Vertreter von insgesamt 23 Firmen, Bildungseinrichtungen und Insitutionen standen an ihren Ständen als Ansprechpartner zur Verfügung und beantworteten bereitwillig Fragen der Jugendlichen.

„Wir suchen Lehrlinge für die Heizungsinstallation. Sie können bei uns Installateure werden oder auch Wartungs- und Service-Monteure“, erklärte Tino Sommer von der Schkeuditzer Firma Fräntzel & Sommer. Der 27-jährige Elektromeister hatte einen prall gefüllten Werkzeugkoffer, ein Abgasmessgerät, einen Industriebrenner aufgebaut sowie eine Videopräsentation aufgebaut. Seine ersten Gesprächspartner waren dann die Oberschüler Sebastian Dähne und Lucas Berghoff. „Ja, das ist schon interessant, wenn man noch nicht genau weiß, was man werden will“, sagte der 15-jährige Sebastian aus der 9 b. Auch sein Klassenkamerad findet so einen Berufetag „sehr gut“. Am Ende waren sich aber beide einig, „zu 75 Prozent“ eine Lehre zum Lageristen beginnen zu wollen. Und da wurden sie später am Stand der Deutschen Bahn als möglichen Arbeitgeber fündig, gleich nebenan informierte sie dann Elisabeth Schmidt vom Schkeuditzer Berufsschulzentrum über dessen Bildungsangebot.

Dicht umringt war zeitweise der Bundeswehr-Stand von Hauptmann Eric Denis (33) und Oberleutnant Peggy Fuhrmann (26). „Stimmt, wir haben einen recht hohen Zuspruch. Immerhin bieten wir 60 Ausbildungsberufe und 30 Studiengänge an. Wir sind auch für Zivilangestellte ein attraktiver Arbeitgeber“, sagte der Denis. Die insgesamt sechs- bis siebenjährige militiärische und zivile Ausbildung mündet in eine 13 Jahre andauernde Laufbahn bei der Bundeswehr. „91 Prozent jener, die danach ausscheiden, erhalten in der Wirtschaft einen adäquaten Job“, erklärte der Hauptmann und stößt damit auf offene Ohren bei Lisa hoheisel aus der 9 a. Gemeinsam mit ihrer Klassenkameradin Isabel Skubella und Charline Kunze aus der 9 b hatten sie lange den beiden Soldaten zugehört. „Man muss da gar nicht unbedingt Uniform anziehen und ins Feld ziehen, und es gibt viele interessante Berufe“, staunte Lisa. Alle drei fanden generell den Tag sehr gut, weil man die verschiedensten Berufe kennenlernen kann.

Über Aussagen wie diese freut sich Direktorin Maritta Sopart, deren Oberschule diesen Tag hauptsächlich organisiert. „Begonnen hatten wir mal in der Schule mit zwei Räumen, jetzt ist das Kulturhaus voll. Wir freuen uns über die vielen verlässlichen Partner und darüber, dass die Schüler diesen Tag gern zur Information nutzen“, sagte die 59-Jährige, die in der Stadtverwaltung Schkeuditz ebenfalls einen Partner hat. Deren Vertreterin Andrea Felske sieht diese Berufemesse vor allem als Möglichkeit, hiesiege Firmen und künftige Lehrlinge zusammenzubringen: „Wenn sie hier vor Ort Kontakte knüpfen, besteht die Möglichkeit, dass die jungen Menschen hier bleiben und nicht abwandern.“

Von Olaf Barth

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