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Schkeuditz Stadtfest in Schkeuditz: "Es geht ja jetzt erst richtig los"
Region Schkeuditz Stadtfest in Schkeuditz: "Es geht ja jetzt erst richtig los"
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22:18 20.06.2014
Hunderte Gäste schauten sich den Festumzug zum Schkeuditzer Markt an. Quelle: Michael Strohmeyer
Schkeuditz

Gefolgt von Vereinen und Einrichtungen zog der Tross in Richtung des Marktplatzes.

Schkeuditz. Dicht gedrängt standen die Schkeuditzer und die Gäste an der Straße Rathausplatz, als am Freitag der Festumzug erwartet wurde. Kostümiert führte diesen Umzug nach dem Fanfarenzug aus Zwochau der Oberbürgermeister Jörg Enke, die Altbürgermeister Peter Blechschmidt und Manfred Heumos und Stadträte an. Gefolgt von Vereinen und Einrichtungen zog der Tross in Richtung des Marktplatzes.
"Es geht ja jetzt erst richtig los", sagte Volker Mönnig, Leiter des Kulturhauses Sonne, zu einer kurzen Zwischenbilanz zum Schkeuditzer Stadtfest befragt. Bei ihm laufen seit Jahren die organisatorischen Fäden zusammen. Um Besucherzahlen etwa zum Auftritt der Firebirds am Donnerstagabend zu nennen, müsse man wissen, wie viele Leute auf dem Marktplatz Platz finden. Der nämlich war voll. Rund 2000 Besucher sollen es gewesen sein. "Es läuft gut an", resümiert Monnig.

Natürlich gebe es auch Nörgler. Mehrfach hatte es im Vorfeld Nachfragen zum Feuerwerk gegeben. "Nur, wenn der Storchenhorst in der Mühlstraße einmal nicht mehr besetzt sein sollte, kann es wieder ein Feuerwerk geben", betonte Mönnig. Nachdem bekannt geworden war, das dort alle Jungstörche gestorben sind (die LVZ berichtete), habe er sich sofort nach der genauen Rechtslage informiert und diese Aussage erhalten.

Einen weiteren Kritikpunkt, der in diesem Jahr hinzukommt, wischt der bekennende Fußballfan vom Tisch: "Es hat bisher und wird auch künftig kein Public Viewing zum Stadtfest geben." Auch wenn er das persönlich etwas bedauere, weil gerade das heutige Deutschland-WM-Spiel zur betriebsamsten Zeit des Festes stattfinde, habe er quasi die Beschwerden derjenigen im Ohr, die vom heimischen Fernseher flüchten. "Mit Smartphone bin ich doch bestens im Bilde", sagte er. Aufzeichnen und später anschauen wolle er sich das Spiel nicht.

"Die Gäste geben uns sogar am Wetter Schuld", sagte Mönnig. Begründung der Nörgler sei der mit dem letzten Juniwochenende ja eigentlich eine Woche später liegende Stadtfesttermin. Wegen des Delitzscher Peter und Paul Festes aber habe Schkeuditz das Stadtfest in diesem und im letzten Jahr um eine Woche nach vorn verlegt (die LVZ berichtete). Ob es am kommenden Wochenende aber trockener sein wird, bleibt abzuwarten.

Parallel und im Rahmen des Schkeuditzer Stadtfestes legten die Modellbahner mit reichlich Publikum einen guten Start bei ihrem Großbahntreffen hin, schätzte Bernd Nitschack vom Verein ein. "Wir haben in diesem Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr nicht 120, sondern 160 Aussteller", ergänzte Uwe Männicke, der der Organisator des inzwischen zwölften Treffens ist. 14 Modelbahnanlagen seien im und außerhalb des historischen Straßenbahndepots zu sehen. "350 bis 400 Meter Gleis sind im Freien verlegt worden. Die Modellbahnen bewegen sich im Maßstab von 1:32 bis 1:3", sagte Männicke. Am Rande erwähnte er, dass die eigentliche Ausstellung zum 175. Jahrestag der ersten Fernverbindung von Leipzig nach Dresden in Schkeuditz zu sehen ist. In Leipzig sei das ja ohne Beteiligung der Leipziger Vereine gründlich daneben gegangen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.06.2014

Roland Heinrich

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