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Schkeuditz Stadtmuseum komplettiert Archäologie-Raum
Region Schkeuditz Stadtmuseum komplettiert Archäologie-Raum
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14:09 19.05.2015
Stadtmuseumsleiter Hans Neubert wienert die Vitrine, in der sich eine Skelett-Attrappe befindet. Heute wird auch der Archäologieraum im Museum eröffnet. Quelle: Roland Heinrich

Die Eröffnung soll morgen aber nicht groß gefeiert werden", sagte Museumsleiter Hans Neubert gestern. Sie passiere heute einfach.

Grund dafür ist zum einen, dass es einen anderen Höhepunkt gibt: Rengert Elburg, der damalige Grabungsleiter beim etwa 7000 Jahre alten Altscherbitzer Brunnen, ist vom Landesamt für Archäologie vor Ort, um einen Vortrag zu eben jenem neolithischen Sensationsfund zu halten. "Ich kann zum Inhalt dessen, was Herr Elburg erzählt, nicht viel sagen", meinte Neubert. Nur soviel, dass der Vortrag dem vom April 2011 ähneln werde. Da nämlich hatte der Archäologe schon einmal im Stadtmuseum referiert. Elburg hätte für heute aber auch zugesagt, neue Erkenntnisse mit einfließen lassen zu wollen. Grundsätzlich befindet Neubert den um 22 Uhr beginnenden Vortrag als hörenswert, da Elburg für seine lockeren und sehr unterhaltsamen Ausführungen ja bereits bekannt ist.

Der zweite Grund für eine Zurückhaltung bei der Eröffnung des Archäologieraumes ist wohl auch die Dauer für seine Fertigstellung. Außerdem sollen einige Funde, die nun zu sehen sind, womöglich noch einmal getauscht werden. "Der Altscherbitzer Brunnen ist nach wie vor zentraler Bestandteil des Raumes", erklärte Neubert. Nun kommen aber noch Informationen hinzu, wie etwa vor 100 Jahren im Stadtgebiet Archäologie betrieben wurde. Damals sei der Heimatverein - natürlich unter fachlicher Anleitung - noch an Grabungen beteiligt gewesen: Ein historisches Bild zeigt eine Baugrube in der Merseburger Straße mit Mitgliedern dieses Vereins.

In Fußbodennähe ist eine Vitrine installiert, an welcher die Besucher selbst aktiv werden können: Anhand einer fiktiven Fundsituation können protokollierende Zeichnungen angefertigt werden; in einer mit Sand gefüllten Schublade sind Fundstücke versteckt, die es fachgerecht auszubuddeln gilt. Tatsächliche Funde, die in Schkeuditz gemacht wurden, sind in einer anderen Vitrine untergebracht und entsprechenden Epochen zugeordnet auf einer Karte eingezeichnet. Roland Heinrich

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2014
Roland Heinrich

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