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Stadtrat stimmt für Ausgleichsmaßnahme

Aus Siedlung wird Fläche für Landwirtschaft Stadtrat stimmt für Ausgleichsmaßnahme

Nahezu täglich ändert sich der Anblick des Areals an der Berliner und an der Kursdorfer Straße in Schkeuditz. Die einstige Wohnsiedlung im Norden der Stadt wurde Übernahmegebiet des Flughafens Leipzig/Halle, der seit vorigen Monat die nun schon lange leer stehenden Gebäude abreißen lässt (die LVZ berichtete). In der jüngsten Stadtratssitzung beschlossen die Schkeuditzer Abgeordneten eine Stellungnahme, die mit diesem Abriss von insgesamt 24 Häusern in Verbindung steht.

Der bis Ende des Monats geplante Abriss eines ganzen ehemaligen Wohnviertels an der Berliner und Kursdorfer Straße in Schkeuditz liegt in den letzten Zügen.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Nahezu täglich ändert sich der Anblick des Areals an der Berliner und an der Kursdorfer Straße in Schkeuditz. Die einstige Wohnsiedlung im Norden der Stadt wurde Übernahmegebiet des Flughafens Leipzig/Halle, der seit vorigen Monat die nun schon lange leer stehenden Gebäude abreißen lässt (die LVZ berichtete). In der jüngsten Stadtratssitzung beschlossen die Schkeuditzer Abgeordneten eine Stellungnahme, die mit diesem Abriss von insgesamt 24 Häusern in Verbindung steht. Die Landesdirektion Sachsen hatte dazu im Rahmen der Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange Gelegenheit gegeben.

Konkret geht es um eine Planänderung im Zusammenhang mit der Norderweiterung des Airports. Das Unternehmen sollte nämlich als Ausgleichsmaßnahme Flächen östlich von Pohritzsch entsiegeln. Aber aus „grundstücksrechtlichen“ Gründen sei das nicht möglich. Ersatzweise ist nun die „landschaftspflegerische Maßnahme A 22“ geplant. Und diese beinhaltet laut Beschlussvorlage die Gebäudeabbrüche und Flächenentsiegelung im Bereich der Berliner und der Kursdorfer Straße sowie „die Herrichtung für differenziert landwirtschaftliche Nutzung“.

Festgestellt wird in der Vorlage außerdem, dass es seitens der Stadt Schkeuditz zu dem Vorhaben keine Einwände gibt. Statt dessen wird angemerkt, dass die in Folge der Absiedlung zu verzeichnenden negativen Auswirkungen auf das städtebauliche Erscheinungsbild durch den Rückbau der seit langem leer stehenden Gebäude reduziert werden. Ausdrücklich begrüßt wird der für den Rückbau vorgesehene Zeitraum bis zum 29. Februar. Dann sollen außer den Gebäuden auch alle Mauern und Einfriedungen komplett zurückgebaut sowie alle versiegelten und befestigten Flächen wie Wege, Stellflächen, Terrassen und Hofflächen entsiegelt sein. Die untere Naturschutzbehörde habe dazu bereits ihre Zustimmung erteilt. Nach dem Abbruch sollen die Flächen für eine künftige landwirtschaftliche Nutzung mit Oberboden aufgefüllt und eingeebnet werden.

Von dem radikalen Rückbau noch nicht betroffen sind die öffentlichen Straßen in dem betroffenen Gebiet. Die bleiben vorerst gewidmet, sagte der Schkeuditzer Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) auf eine Anfrage aus dem Plenum.

Von -art/rohe

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