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Stadtrat vergibt Konzessionen an Stadtwerke

Stadtrat vergibt Konzessionen an Stadtwerke

Am Montagabend war der Schkeuditzer Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammengekommen, um über die Neuvergabe von Konzessionen für die Versorgung der Schkeuditzer, Glesiener, Dölziger und Radefelder mit Strom oder Gas zu entscheiden.

Schkeuditz. Bevor zu späterer Stunde die Öffentlichkeit zugelassen war, beriet das Gremium unter Leitung von Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) noch einmal hinter verschlossenen Türen. Wie gestern aus dem Rathaus zu erfahren war, sollen alle drei zur Debatte stehenden Konzessionsverträge für die Stromversorgung sowie einer für die Gasversorgung nach deren Ablaufen künftig mit den Stadtwerken Schkeuditz (SWS), einem hundertprozentigen Tochterunternehmen der Stadt, geschlossen werden. Alle 16 Stimmberechtigten hätten dafür gestimmt. An dem Verfahren und dieser Sitzung nicht teilgenommen haben wegen Befangenheit Oberbürgermeister Jörg Enke sowie Stadtrat Thomas Knauf (beide Freie Wähler), da sie zugleich Mitglieder im SWS-Aufsichtsrat sind.

Seit Monaten schon beschäftigen sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit dem Verfahren zur Neuausschreibung der vier Verträge, die im Februar beziehungsweise Dezember 2017 nach 20 Jahren auslaufen. So bezieht bisher Glesien seinen Strom von der Stadtwerke Leipzig GmbH, die aber nicht wieder mitgeboten hat. Dölzig erhält elektrische Energie von der EnviaM und die Kernstadt von den SWS. Dann ging es noch um die Gasversorgung von Radefeld, wo bisher die Mitgas tätig ist.

Die künftigen Verträge zu diesen vier Losen sollen nun nach einem "transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren" für 20 Jahre mit den stadteigenen SWS abgeschlossen werden. Laut Beschlussvorlage haben außer den SWS weitere zwei Unternehmen Angebote abgegeben. In deren Auswertung hätten alle Unternehmen die Höchstpunktzahl erreicht, sodass die Bewertung von Nebenangeboten den Ausschlag gab. Bei der Auswertung dieser Angebote hätte dann das Angebot der Stadtwerke Schkeuditz gemäß den sechs Zuschlagskriterien und entsprechender Gewichtung bei allen vier Losen die höchste Punktzahl erreicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.08.2015
Olaf Barth

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