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Schkeuditz „Stadtterrassen“ sollen wachsen
Region Schkeuditz „Stadtterrassen“ sollen wachsen
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05:00 07.07.2010
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Schkeuditz

Hauptsächlich Wegebau und Bepflanzungen sollen aber noch 2010 in Angriff genommen werden.

Dafür sind im Schkeuditzer Haushalt Finanzmittel eingeplant und auch vom sogenannten Öko-Konto der Stadt soll hiefür Geld bereitgestellt werden. Vor fast einem Jahr ist am nördlichen Ende der Bahnhofsstraße auf dem ehemaligen Gelände der wohl europaweit größten Malzfabrik der zweite Bauabschnitt beendet worden. Er umfasste die Realisierung des ersten der drei geplanten Bereiche, die „Beobachten“, „Bewegung“ und „Aussichtsbereich“ benannt sind.

„Beobachten“ ist in den das Areal westlich begrenzenden Holzzaun gesägt. Durch die einzelnen Buchstaben ist das dahinterliegende ehemalige Fabrikgelände, der vom Flughafen Leipzig/Halle neu errichtete Fledermaus-Stollen und dessen Einflugöffnung zu sehen. Der „Beobachten“-Schriftzug, der von der Bahnhofstraße aus gut zu lesen ist, ist aufgrund der Abschüssigkeit des Geländes in der Höhe versetzt. Weil dadurch eine scheinbare Trennung des Wortes wahrgenommen wird, hat es nach der Fertigstellung kritische Stimmen gegeben. „Warum steht da ‚Beo–bachten’ und nicht ‚Beob–­achten’?“, lauteten Bürgerfragen, die mit dem Gestalterwillen beantwortet wurden.

„Wie teuer der dritte Bauabschnitt wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden“, informiert Fischer und verweist auf die derzeitigen Planungsarbeiten. Auf den öffentlichen Flächen solle die Geländeprofilierung erfolgen, eine Rollstuhl-Rampe errichtet werden, ein asphaltierter Rundweg, der etwa von Skirollerfahrern genutzt werden könne, solle entstehen und naturnahe Wege angelegt werden, erklärt der Stadtsprecher. „Eine Wiese wird angelegt und Bäume sollen gepflanzt werden“, ergänzt er. All dies soll noch in diesem Jahr erfolgen und den Schkeuditzer Ortseingang im Norden weiter aufwerten. „Sollten Teile des jetzigen Bauabschnittes nicht fertig werden, werden 2011 noch Restleistungen vollbracht“, erwähnt Fischer. Dann soll auch die Plattform für den „Aussichtsbereich“ entstehen.

Auf Wunsch der Stadt hatte der Airport als Ausgleichsleistung für den Bau der Südbahn die Malzfabrik-Ruine abgerissen.

Roland Heinrich

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