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Schkeuditz Stadtwerke feiern ihren 20. Geburtstag
Region Schkeuditz Stadtwerke feiern ihren 20. Geburtstag
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17:10 19.05.2015
Ines Gutmann von den Stadtwerken (Mitte) mit Anja und Markus Jungnickel, die mit ihren Känguru-Schuhen hüpfen. Quelle: Peggy Hamfler

Dabei reicht die Geschichte der Energieversorgung der Stadt noch viel weiter zurück, wie Geschäftsführer Ingolf Gutsche am Sonnabend betonte. Bereits 1908 wurde in Schkeuditz Strom für die Allgemeinheit erzeugt, "das bedeutet, dass 27 Bogenlampen die ganze Nacht und 20 Lampen die halbe Nacht brannten". Hinzu kamen 27 Glühlampen zur Beleuchtung der Straßen sowie "1000 Glühlampen und 13 Motoren für gewerbliche und private Abnehmer". Gesamtleistung damals: 40 Kilowatt, 1926 waren es schon fast 295 Kilowatt. Fünf Jahre später dann wurde die Stadt an die Gasversorgung angeschlossen.

Doch Geschichte war am Sonnabend nicht alles. Die Besucher konnten unter anderem bei Führungen, beim Eselreiten, beim Bogenschießen und beim Bierkistenstapeln der Schkeuditzer Feuerwehr (SFW) mitmachen. Sören Gula, stellvertretender Wehrleiter der SFW, erklärte, weshalb die Bürger nicht nur zum Bierkistenstapeln, sondern üblicherweise im Flachlandgebiet eine Höhenrettung benötigen: "Unsere Höhenrettungsgruppe hilft normalerweise Menschen, die nicht mehr alleine im Brandfall aus ihren Häusern kommen." Für die Bierkisten-Erklimmer standen acht ehrenamtliche Helfer bereit.

Für Gutsche war das Fest eine gute Gelegenheit, "den Schkeuditzer Bürgern etwas zu bieten. Wir sind ja für die Bürger da". Maskottchen Stromi tanzte mit allerhand Kindern durch den Regen, Anja und Marcus Jungnickel hüpften mit ihren modernen Kangoo-Jumps-Schuhen umher. "Diese Schuhe sind eine Alternative zu Inline-Skates, mit denen hier bin ich letztes Wochenende zehn Kilometer beim Leipzig-Marathon mitgelaufen, das ging prima", sagte Markus Jungnickel.

Nicht nur Maskottchen Stromi, das Armbrust-Schießen beim Angelverein Elsteraue und das Reiten auf den Eseln Pedro und Bella der Familie Rackwitz erfreute die Kinderherzen, auch Katharina Großmanns Mitmach-Labor bot Kindern mit Wasserexperimenten und Stromerzeugung einen Anlaufpunkt.

Auf der Sommerrodelbahn und an der Hüpfburg war Ines Gutmann, Pressesprecherin der SWS, ins Gespräch mit Ivonne Schmökel und deren Tochter Lisa gekommen: "Es ist toll hier, auch wenn es viel regnet", erklärte das Mädchen. Auch Andreas Guhde von der Spezi Disko war zufrieden: "Es ist zwar schade ums Wetter, aber es ist doch klasse, dass die Stadtwerke sich so ein tolles Fest ausgedacht haben."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2013

Peggy Hamfler

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