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Städtepartner finden vorerst nicht zueinander

Treffen fällt aus Städtepartner finden vorerst nicht zueinander

In knapp einer Woche blicken die beiden Städte Seelze und Schkeuditz auf eine seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zurück. Am 2. November 1990 nämlich wurde der für Schkeuditz erste Partnerschaftsvertrag nach der politischen Wende unterzeichnet. Doch den Jubiläumstag werden beide Städte getrennt voneinander verbringen. Ein geplantes Treffen in Schkeuditz kam nicht zustande.

Schkeuditz/Seelze. In knapp einer Woche blicken die beiden Städte Seelze und Schkeuditz auf eine seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zurück. Am 2. November 1990 nämlich wurde der für Schkeuditz erste Partnerschaftsvertrag nach der politischen Wende unterzeichnet. Doch den Jubiläumstag werden beide Städte getrennt voneinander verbringen. Ein geplantes Treffen in Schkeuditz musste aus terminlichen Gründen abgesagt werden, berichtete Helge Fischer von der Stadtverwaltung.

„Mein Seelzer Kollege Andreas Köhler und ich, wir bedauern das sehr“, sagte Fischer zum terminlichen Engpass. „Wir haben jetzt aber einen Termin für das nächste Jahr fest ausgemacht: Am 19. und 20. Januar erwarten wir die Gäste aus Seelze“, teilte er gestern mit.

Indes scheint die Fernbeziehung der beiden Städte in die Jahre gekommen und eingestaubt zu sein. Bereits zur Feier des 20. Partnerschaftsgeburtstages schien das bemerkt worden zu sein: „Wir sind uns einig, die Partnerschaft auf der Ebene der Stadträte und der Verwaltung zu vertiefen“, fasste der Schkeuditzer Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) nämlich zusammen, als er 2010 von einem Besuch in Hannovers Nachbarstadt zurückkehrte. Auch der damals neu gewählte Bürgermeister Seelzes, der parteilose Detlef Schallhorn, plädierte bei jenem Treffen dafür, „die bereits seit 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit auf andere Füße zu stellen“ und sich künftig häufiger als bisher über Themen und Projekte auszutauschen.

Doch passiert ist in dieser Richtung zumindest für die Öffentlichkeit nicht viel. „Es stimmt, dass sich etwa zu Bühl ein wesentlich intensiverer Kontakt entwickelt hat“, gestand Fischer, der die Verbindungen zu den Partnerstädten pflegt, im August dieses Jahres (die LVZ berichtete). Das bedeute aber nicht, dass der Kontakt zu Seelze eingeschlafen oder gar abgebrochen sei. Eine Einladung zum Jubiläumstreffen gab es da zwar noch nicht, folgte aber unmittelbar.

Einen letzten offiziellen Besuch in Schkeuditz hatte es 2012 gegeben: Die Hobby-Kalligraphin Waltraut Gertz vom Museumsverein Seelzes reiste zur Eröffnung des frisch sanierten Stadtmuseums an die Weiße Elster. Den Seelzer Bürgermeister hat es offiziell bisher noch nicht nach Schkeuditz verschlagen.

Der letzte Besuch, der den Schkeuditzer Oberbürgermeister nach Seelze führte, hatte einen traurigen Anlass: Horst Niebuhr, der ehemalige Bürgermeister der Schkeuditzer Partnerstadt Seelze, war im Februar 2013 76-jährig gestorben. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung reiste das Schkeuditzer Stadtoberhaupt zu dessen Beerdigung.

Niebuhr war der Initiator der partnerschaftlichen Verbindung. Der SPD-Politiker aus der Stadt nahe Hannover war nach 1990 auf Schkeuditz mit dem Angebot für eine Städtepartnerschaft zugekommen und hatte so für die erste neue Schkeuditzer Städtepartnerschaft nach der Wende gesorgt. Niebuhrs Amtszeit endete 2006. Noch 2008 war er während der Schkeuditzer Kulturtage in der Flughafenstadt.

Das Treffen mit den Seelzern im Januar nächsten Jahres findet im Jubiläumsjahr mit einer weiteren Partnerstadt statt. 1991, also dann ebenfalls vor 25 Jahren, wurde der Partnerschaftsvertrag mit Bühl unterschrieben, der zunächst zumindest seitens der Bühler als Aufbauhilfe gedacht war. Probleme, dieses Jubiläum gemeinsam mit den Bühlern zu feiern, wird es wohl nicht geben.

Von Roland Heinrich

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