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Start für Ausbau der Mühlstraße unklar

Start für Ausbau der Mühlstraße unklar

Der Ausbau der Mühlstraße in Schkeuditz, dem B 186-Teilstück zwischen Marktplatz und südlichem Ortsausgang, könnte sich länger hinziehen, als angekündigt.

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Jene Stützmauer wird auf Kosten der Stadt saniert. Wann, ist noch unklar.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Wie die LVZ erfuhr, ist seitens des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit Sitz in Leipzig so bald nicht mit einem Baustart zu rechnen: "In diesem Jahr ist kein Baubeginn vorgesehen", informierte Markus Heier, Abteilungsleiter Planung und Straßenbau beim Lasuv, kurz. Auch bei den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) gibt es keine Informationen, wann mit dem Ausbau der Straße begonnen werden soll, teilte KWL-Sprecher Thomas Flinth auf Anfrage mit. In enger Absprache zwischen Lasuv und KWL nämlich soll der Straßenausbau erfolgen. Mit im "Ausbau-Boot" sitzt aber auch die Stadt selbst.

Die informierte, im Gegensatz zu den obigen Aussagen, den Schkeuditzer Stadtrat auf seiner letzten Sitzung darüber, dass im günstigsten Fall noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Mühlstraße begonnen werden soll. Bei dem geplanten Mühlstraßenausbau übernimmt die Straßenbauverwaltung die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn. Die Stadt Schkeuditz übernimmt den Bau der Gehwege und der Stützmauer und hat dafür auch Gelder im Haushalt 2013 und 2014 eingeplant. Die Planungen für den städtischen Anteil am Straßenausbau seien in Arbeit, teilte Stadtsprecher Helge Fischer gestern mit.

Die Anfang Juli erlassene Haushaltssperre (die LVZ berichtete), die für Planungen bei Straßen die Ausgaben vorerst streicht, treffe nicht auf die Mühlstraße zu, sagte Fischer. Die Kosten für den Ausbau der Gehwege, der Stützmauer und der Straßenbeleuchtung selbst sind auf der Streichliste der Haushaltssperre nicht erwähnt und belaufen sich auf insgesamt 476 000 Euro. Darin enthalten ist eine Förderung, die sich derzeit in der Antragserarbeitung befindet, teilte Fischer mit. Etwa 240 000 Euro Fördermittel werden erwartet.

Dass die KWL in der Mühlstraße die Erneuerung des Mischwasserkanals planen, wie es das Lasuv noch 2012 mitteilte, verneinte der KWL-Sprecher. "Wir werden die Schächte, die zur Mischwasserleitung führen sanieren. Das geschieht in enger Abstimmung mit dem Lasuv", sagte Flinth. Dabei gelte es auch, die Schachthöhen an die neue Straße beziehungsweise dessen Belag anzupassen. "Dabei fangen wir nicht bei Null an. Erste Planungen sind schon gelaufen und wenn das Lasuv zu einem Termin zur Absprache ruft, werden diese Planungen fortgesetzt", informierte er.

Separate Radwege zwischen Marktplatz und Ortsausgang seien übrigens nicht geplant. Auch die Nachfrage, inwieweit Straßen- und Fußwegbreiten derart angepasst werden können, das der Gehweg breiter wird, verneinte jüngst Bürgermeister Lothar Dornbusch. "Der Straßenverlauf und damit auch die Gehwege sind historisch gewachsen und lassen kaum Änderungen zu. Auch bewegen wir uns ganz schnell auf privatem Eigentum", sagte Dornbusch.

Weshalb der Baustart in diesem Jahr nicht geplant ist, teilte das Lasuv nicht mit. Naheliegend ist aber, dass das notwendige Geld dafür fehlt. Der Straßenbau in diesem Jahr sei nur möglich, wenn die finanziellen Mittel durch Bund und Stadt bereitgestellt werden sowie Baurecht erlangt wird, informierte das Amt bereits 2012. Auch die Frage, wie lange der Ausbau in etwa dauern wird, ließ das Lasuv unbeantwortet. Da die Stadt für dieses und das kommende Jahr Haushaltsmittel eingeplant hat, ist von einem Bauende 2014 auszugehen. Bei der jetzigen Verzögerung des Baubeginns ist wohl nicht vor 2015 mit dem Ausbau-Ende zu rechnen. Roland Heinrich

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.07.2013

Roland Heinrich

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