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Schkeuditz Stolperquellen verschwinden
Region Schkeuditz Stolperquellen verschwinden
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18:12 17.06.2010
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Schkeuditz

Auf die Höhe der Mieten soll das keine Auswirkungen haben.

Für Mieter in insgesamt 82 Wohnungen verbessert sich dieses und nächstes Jahr in der Theodor-Heuss-Straße das Wohnumfeld. Zumindest versprechen das die SWV und das Schkeuditzer Amt für Stadtentwicklung und Wirtschaft. Dessen Leiter Frank Wenzel erklärte gestern bei einem Vor-Ort-Termin: „Durch die Maßnahmen wird die Qualität des Wohnens entscheidend verbessert. Das gewährleistet, dass diese Wohnungen auch künftig begehrt sind. Außerdem wirken sich diese Arbeiten auch positiv auf das Stadtbild aus.“

Seit einigen Tagen greifen am Block 24 bis 28 bereits die Baggerschaufeln zu. Mitarbeiter der Wurzner Firma Kupsch GmbH haben das Gebäude frei geschachtet um es trocken zu legen. Zudem werden die Keller abgedichtet und neue Leitungen verlegt. Die waren beschädigt, es sei immer wieder mal nach heftigen Regenfällen zu Überflutungen gekommen. Zur gleichen Zeit frisst sich ein anderer Bagger hinter den Häusern in die Wäscheplatz-Wiese. Hier sollen 14 Parkplätze entstehen, die künftig auf Wunsch für 15 bis 20 Euro im Monat angemietet werden können. Nächstes Jahr folgen an den anderen Blöcken weitere zwölf Parkplätze. „Gerade junge Familien fragen immer wieder nach, wo sie denn ihr Auto abstellen können. Dieser Nachfrage kommen wir nun nach“, erklärte SWV-Geschäftsführer Gerald Fritzsche. Es soll dennoch ausreichend Grün für den Wäscheplatz und für Ruhezonen übrig bleiben.

In den vergangen Jahren ist laut Fritzsche berechtigt kritisiert worden, dass die Treppen und alten Plattenwege Stolperfallen sind und besonders für ältere Mieter eine Sturzgefahr darstellen. Die Planer sehen auch dafür eine Lösung vor. „Wir erneuern die Wege und schaffen neue stufenlose Verbindungen zu den Häusern. Damit können die Treppen umgangen werden, was nicht nur den Senioren mit ihren Rollatoren, sondern auch Familien mit Kinderwagen entgegenkommt“, erläuterte der Leipziger Landschaftsarchitekt Rüdiger Clausen vom Büro Clausen und Scheil. Doch nicht nur die Wege- und Parkplatzprobleme sollen gelöst werden, sondern auch die der Müllentsorgung. „Die Stellplätze für die Tonnen werden neu geordnet und eingezäunt“, so Fritzsche.

Die SVW investiert hier 200 000 Euro, laut Geschäftsführer ein Viertel des jährlichen Instandhaltungsbudgets. In diesem Jahr sind die Nummern 24 bis 28 sowie 30 bis 32 dran. Nächstes Jahr folgen die restlichen Eingänge bis zur 42. Von den insgesamt 82 Wohnungen stehen lediglich fünf leer. „Das zeigt, dass dies ein akzeptierter Wohnstandort ist. Wir hoffen, dass nach der Außengestaltung auch die Vermischung von älteren Bewohnern und jüngeren Familien stärker wird“, sagte Wenzel.

Bis zur Fertigstellung müssen die Mieter bis Ende August mit dem Baugeschehen vor ihren Fenstern leben. Einen Trost hat Fritzsche allerdings parat: „Diese Maßnahmen haben keine Mietpreiserhöhung zur Folge.“ Olaf Barth

Olaf Barth

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