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Schkeuditz Storchenquartier wird hübsch gemacht
Region Schkeuditz Storchenquartier wird hübsch gemacht
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14:16 19.05.2015
Mit dem Hubsteiger begaben sich Stadtwerke-Mitarbeiter Bernd Winkler (rechts) und "Storchenvater" Manfred Seifert in luftige Höhe, um den Storchen-Horst zu reinigen Quelle: Michael Strohmeyer

"Anwohner vermuteten, dass es mit der Zeit einfach zu verschmutzt ist", sagte diese Woche Manfred Seifert und kündigte eine Reinigung des Storchenheimes auf dem Schornstein der alten Ziegelei an.

Diesen Vorsatz setzte der 71-Jährige gestern in die Tat um. Seit Jahren engagiert er sich in der Region von der Auwaldstation Lützschena aus für den Schutz und die Beringung dieser imposanten Vögel und wird auch schon "Storchenvater" genannt. Damit der Wunsch der Modelwitzer nach Storchennachwuchs auf ihrer Esse vielleicht dieses Jahr in Erfüllung gehen kann, ließ sich der Senior von Stadtwerke-Mitarbeiter Manfred Seifert in einem Hubsteiger in zirka zwölf Meter Höhe fahren und holte allerhand altes Material heraus. Unter fachlicher Begleitung von Uwe Scharf von der Auwaldstation wurde die gute Stube dann noch mit frischen Zweigen "renoviert", sodass einem Neubezug nun eigentlich nichts mehr im Wege stehen dürfte.

1991 soll das Nest zum ersten Mal von den Vögeln angenommen worden sein. Der erste Nachwuchs wurde 1993 verzeichnet. In der Regel werden die Nester in der ersten April-Woche besetzt. Die Modelwitzer dürfen also noch hoffen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.03.2014
mey/-art

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