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Schkeuditz Strandverein rechnet im Oktober mit Aufstellungsbeschluss
Region Schkeuditz Strandverein rechnet im Oktober mit Aufstellungsbeschluss
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06:00 21.09.2010
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Schkeuditz

„Wir wollten noch einmal die Vorhaben und Schwerpunkte vorstellen, denn in der nächsten Stadtratssitzung rechnen wir mit dem Aufstellungbeschluss, damit dann das Verfahren für einen Bebauungsplan starten kann“, erklärte gestern Christoph Zwiener vom Verein. Der Haynaer Strandabschnitt soll mit verschiedenen Bauten und kulturellen Einrichtungen künftig Strandvergnügen wie zu Großmutters Zeiten bieten. Eine mit Fördermitteln erstellte Machbarkeitsstudie ist bereits abgeschlossen. Unter dem Titel „Baden wie im Biedermeier am Haynaer Museumsstrand“ ist die Vision auch Teil der Vorhaben in der sogenannten Leader-Region Delitzsch. Hayna ist sogar ein Leitprojekt, so dass Zwiener hier durchaus mit guten Chancen auf Förderung rechnet. Zur Umsetzung der Pläne geht es in einem ersten Schritt um 100  000 Euro und danach noch einmal um die gleiche Summe. Der Verein muss für beide Abschnitte insgesamt 40 000 Euro als Eigenmittel aufbringen. „Wir gehen Klinken putzen, wollen mindestens zehn Unternehmen gewinnen, denen das Projekt drei Jahre lang täglich 3,33 Euro wert ist“, erläutert Zwiener. Er ist optimistisch, das schaffen zu können.

Doch nicht nur der Strandverein hofft auf Fördergelder. Denn neben der Leader-Region existieren im Freistaat auch Fördergebiete im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Projekte können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Ilka Prautzsch vom Verein Delitzscher Land sagte gestern, dass private und städtische Projekte für Schkeuditz einen Gesamtumfang von über drei Millionen Euro ausmachen. Endgültig bewilligt worden sei zum Beispiel der Abriss der ehemaligen Gaststätte in Glesien. Das kostet über 100 000 Euro, 80 000 davon sind Fördermittel. Ansonsten gehe es bei den Stadtprojekten zumeist um Fußwege und Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen.

Doch ohne Eigenanteil ist das nicht umsetzbar. Ob das Geld tatsächlich für alle beantragte Projekte reicht, dazu soll es dem Vernehmen nach im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung heiß hergegangen sein. Genaueres dazu könnte heute bekannt werden. Gestern war dazu keine offizielle Stellungnahme zu erhalten.

Olaf Barth

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