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Schkeuditz Straße ist fertig - Gasthof Ennewitz in Glesien nun wieder erreichbar
Region Schkeuditz Straße ist fertig - Gasthof Ennewitz in Glesien nun wieder erreichbar
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14:25 19.05.2015

Das war in den letzten Wochen und Monaten nicht immer so. Denn Glesien wurde, wie mehrfach berichtet, an das zentrale Abwassernetz der Kommunalen Wasserwerke Leipzig angeschlossen. Dabei blieben zahlreiche Sperrungen und Umleitungen nicht aus. Die Dorfbewohner mussten lernen, in dieser Zeit damit zu leben. Doch als nach Abschluss der Bauarbeiten im November plötzlich Anfang Dezember die Delitzscher Straße ohne Vorwarnung gesperrt war und auch noch eine weitere Baustelle zeitgleich ein Kreuzung blockierte, machte Hösel seinem Ärger bei Behörden und auch in der jüngsten Ortschaftsratssitzung Luft.

"Gerade im Weihnachtsgeschäft waren plötzlich die Straßen zu. Wer nach Navi fuhr, wusste nicht, wie er zu uns gelangt. Auch die Busse, die für gebuchte Veranstaltungen die Gäste brachten, hatten Schwierigkeiten", beschreibt Hösel die Probleme. Seine Anfragen bei Behörden nach einer besseren Ausschilderung und rechtzeitiger Information hätten so geendet, dass Firmen und Amtsstuben auf die jeweils anderen verwiesen. Derweil merkten Lkw zu spät, dass sie in einer engen Sackgasse steckten und mussten mühsam rückwärts wieder raus fahren. "Ich hatte das sogar fotografiert. Aber ich hatte keine Fürsprecher und keine Unterstützung in meiner Situation. Es fehlte schlichtweg die Kommunikation und Information", so der 43-Jährige enttäuscht.

Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler), der gestern über die Fertigstellung der Delitzscher Straße informierte, hatte während der Bauzeit zwar Kontakt mit dem Wirt, ihm aber bei allem Verständnis für die Situation auch nicht helfen können. "Wir konnten die Baustellen ja nicht absagen, die KWL wollen und müssen dieses Jahr fertig werden" sagte Enke, der nun gleichfalls froh ist, dass sich die Situation im Ort allmählich wieder entspannt.

In Eigeninitiative hatte Hösel während der Bauphase Wegweiser zu seinem Gasthof aufgestellt und Leute an den Straßen positioniert, die die Gäste abfingen und zum Gasthof begleiteten. "Da die Veranstaltungen schon gebucht waren, hatte ich diesbezüglich keine Verluste, nur den Ärger und Aufwand. Das Mittags- und normale Abendgeschäft konnte man während der Bauzeit aber vergessen", sagte Hösel. Inzwischen sei er froh, dass die Bauzeit vorüber ist. Mit ganzer Kraft könne er sich nun mit seinen drei fest angestellten Kollegen und bis zu 15 Saisonkräften weiter dem Weihnachtsgeschäft widmen. Olaf Barth

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.12.2014
Olaf Barth

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