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Strick-Schick im Schkeuditzer Vorgarten

Strick-Schick im Schkeuditzer Vorgarten

Die Schkeuditzer Seniorin Marlene Boock bringt einen Trend in die Stadt, der bisher eigentlich nur in Großstädten anzutreffen war. "Urban Knitting" heißt der und ist im Straßenbild durch allerlei umstrickte Gegenstände im öffentlichen Raum zu erkennen.

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Mit 1900 Meter Wolle hat Marlene Boock ein Fahrrad umstrickt und will es in ihren Vorgarten stellen.

Quelle: Roland Heinrich

Geländer, Verkehrsschilder, Bänke oder Poller tragen plötzlich auffällig bunte "Kleidung".

"Auf die Idee haben mich meine ehemaligen Kolleginnen gebracht", sagte die 72-Jährige. Regelmäßig treffe sie die. Man sei ein eingeschworenes Team und kenne sich von der Arbeit im MAB Schkeuditz. Alles, was man im Haushalt brauche, hätten ihr die Kolleginnen beigebracht. Auch das Stricken.

"Ich habe ungefähr 1900 Meter Garn verwendet. Rund drei Monate habe ich an dem Fahrrad gestrickt", sagte Boock. Das Fahrrad selbst werde jetzt übrigens nicht für diverse Touren vermisst. Ihr Mann Lothar habe es extra für das Projekt vom Schrotthandel geholt. Alles am Rad trägt nun Wolle. Sogar die Fahrradkette und die Speichen.

Für das Umstricken der Speichen habe es das Rad sogar ins heimische Wohnzimmer geschafft. "Ich habe an der Nabe angefangen und dann immer um die Speichen herum gestrickt", sagte Boock. Schwierig und auch anstrengend sei dann dass Zusammennähen der gestrickten Einzelteile gewesen. Doch nun sei die Arbeit ja geschafft.

Momentan steht das Strick-Rad noch im hinteren Teil des Gartens. Im Vorgarten, wo es einmal hin soll, ist der Mann des Hauses noch mit den Resultaten des erfolgten Anschlusses an das Abwassernetz befasst. "Wenn dort alles wieder schön ist, dann soll das Fahrrad in den Vorgarten kommen", sagte Boock. Für zwei Jahre, so schätzt die Seniorin, wird es wohl stehen bleiben können. Neue Projekte hat 72-Jährige aber zunächst nicht im Plan.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.07.2015
Roland Heinrich

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