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Tauchaer Traditionsunternehmen heißt jetzt „Mein Fischer seit 1832“

Modehaus Fischer erfindet sich neu Tauchaer Traditionsunternehmen heißt jetzt „Mein Fischer seit 1832“

Das hat es so noch nicht gegeben: Alle Mitarbeiter des Tauchaer Modehauses Fischer – in Gänze immerhin etwa 200 – waren jetzt zu einem ganztägigen Firmenevent in das Mitteldeutsche Modecenter nach Schkeuditz eingeladen. Der Grund: Das „Modehaus Fischer“ gibt es nicht mehr – das Traditionsunternehmen allerdings schon.

Auch die Mitarbeiter müssen beim neuen Fischer-Konzept mitgenommen werden.Geschäftsführer Ulrich Fischer (Mitte) erläutert, wie.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Das hat es so noch nicht gegeben: Alle Mitarbeiter des Tauchaer Modehauses Fischer – in Gänze immerhin etwa 200 – waren jüngst zu einem ganztägigen Firmenevent in das Mitteldeutsche Modecenter nach Schkeuditz eingeladen. Der Grund: Das „Modehaus Fischer“ gibt es nicht mehr – das Traditionsunternehmen allerdings schon. Doch das hat nun quasi seine Neuerfindung verkündet und kommt ab jetzt mit neuer Bezeichnung und, damit zusammenhängend, mit neuen Visionen daher.

Neues Logo: „Mein Fischer Seit 1832“

„Mein Fischer seit 1832“ wird das neue Logo der Firma. Mit der Umbenennung will das Unternehmen seine Gäste – so werden bei Fischer die Kunden genannt – noch stärker in das Zentrum rücken. Das Gäste-Erlebnis soll in allen Unternehmensbereichen eine konsequentere Ausrichtung erfahren. Dafür gab es eine Bühnenpräsentation und eine Mitarbeitermesse, die über die Visionen und Missionen der Firma informieren sollte.

Style-Partys und Fashion-Brunch

„Wir wollen, dass sich unsere Gäste noch intensiver als Teil der Fischer-Familie fühlen“, sagte Geschäftsführer Ulrich Fischer. Hauptaugenmerk liege in dem Zusammenhang bei der Beratung. Und die will Fischer auch ins Netz bringen: Der Onlineshop soll bis 2018 zu einer gleichwertigen Filiale ausgebaut werden und gleichzeitig neue Gäste auch in die 15 Fischer-Filialen locken. Das Ziel: Bis 2020 will Fischer die führende Lifestyle-Marke in Mitteldeutschland für die Ab-30-Jährigen werden. Die Bindung der Kunden an „Mein Fischer“ soll auch durch überraschende Inszenierungen und Events umgesetzt werden. Das seien Style-Partys oder der Fashion-Brunch. Aber auch Modenschauen, die haljährlich in jeder Filiale zu Tanz-Choreografien auf dem Catwalk werden, sollen begeistern.

Artikel-Auswahl im Netz soll individualisiert werden

Das klingt nach einer Menge Arbeit. Vieles indes sei schon umgesetzt, an einigen Stellschrauben müsse aber noch gedreht werden. „Der Auswahlprozess für Marken, Stores und Artikel wird künftig verstärkt im Netz erfolgen“, meinte Ulrich Fischer. „Wenn jetzt aber zum Beispiel nach einem T-Shirt gesucht wird, kommen tausende Ergebnisse. Wir wollen, dass ein auf den Gast zugeschnittenes Ergebnis angezeigt wird“, sagte der für die Finanzen, das Marketing und das Personal zuständige Geschäftsführer. Das geht mit notwendigen Kundendaten einher, die bei derzeit 75 Prozent Stammkunden aber bereits vorlägen

Neue Herausforderungen kommen auch auf die Mitarbeiter zu. Sie seien das Herz von „Mein Fischer“ und die stärkste Verbindung zu den Gästen. Konsequent sollen sie gefördert, aber auch gefordert werden. Das Unternehmen zieht sich den Nachwuchs selbst heran und bildet zehn bis 15 Azubis pro Jahr aus.

Die Neuorientierungen des Unternehmens in der Vergangenheit haben sich stets bewährt und wurden bisher mehrfach prämiert.

Von Roland Heinrich

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