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Schkeuditz Thomas Druskat kehrt in Dölzig als Ortsvorsteher zurück
Region Schkeuditz Thomas Druskat kehrt in Dölzig als Ortsvorsteher zurück
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13:53 19.05.2015
Der ehemalige Ortsvorsteher Lothar Böttcher und Bürgermeister Lothar Dornbusch (von rechts) mit den Mitgliedern des neu gewählten Ortschaftsrates: Benito Messing, Heiko Lichtenberger, Ortsvorsteher Thomas Druskat, Gretel Bayer und Nicky Böttcher (von links). Urlaubs- und berufsbedingt fehlen Frank und Katrin Sachsenröder sowie Ute Thiele. Quelle: Olaf Barth

Der bisherige Ortsvorsteher war aus familiären und beruflichen Gründen nach mehr als 20-jähriger engagierter Arbeit in der Kommunalpolitik nicht noch einmal angetreten (die LVZ berichtete). Zu Beginn leitete der 52-Jährige allerdings noch einmal die Sitzung bis zur Wahl des neuen Ortsvorstehers.

In offener Abstimmung wurde einstimmig von den anwesenden Räten Böttchers Vorgänger Thomas Druskat auch zu Böttchers Nachfolger gewählt. Der 56-Jährige nahm die Wahl an. Seit 1989 war der Landwirt in verschiedenen Kommunalparlamenten als Abgeordneter tätig, darunter zwei Legislaturperioden als Ortsvorsteher und zuletzt im Schkeuditzer Stadtrat, für den er aber nicht noch einmal antrat. Als Druskats Stellvertreter erhielt ebenfalls einstimmig der Kleinliebenauer Benito Messing das Vertrauen ausgesprochen. Beide gehören wie alle anderen Ortschaftsräte der Freien Wählervereinigung Dölzig an. Vor der Wahl hatte der Schkeuditzer Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) die Ortschaftsräte verpflichtet. Dabei kam es gleich zu einer Änderung. Denn Heiko Lässig kann das Mandat aus beruflichen Gründen nicht annehmen, das hätte sich erst nach der Wahl mit einer neuen Arbeitsstelle so ergeben. Die Räte erkannten per Beschluss diesen Hindernisgrund an, sodass nun Gretel Bayer mit der nächst höchsten Stimmenzahl nachrückt und dafür auch ihr Einverständnis erklärte.

Druskat dankte Böttcher ausdrücklich für dessen geleistete Arbeit, ebenso dem alten Ortschaftsrat: "Ihr habt uns eine gute Saat gelegt. Wir werden das fortführen und die Pflänzchen gedeihen lassen. Aber es liegen auch noch Steine auf dem Acker, Aufgaben, denen wir uns stellen müssen", sagte der neue Ortsvorsteher und nannte folgende Schwerpunkte für die künftige Arbeit: Kindergarten, Erhalt der Grundschule, einen Radweg nach Kleinliebenau, das geplante Asylbewerberheim, Heimatfest und Infrastruktur. Auch der Anbau an das Ortsteilzentrum sei ein ganz wichtiger Punkt, ergänzte Druskat gestern. Dazu sagte Dornbusch, dass im Stadtrat am 25. August über eine entsprechende Beschlussvorlage beraten werde.

"Wir wollen sachlich und kritisch mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten, ebenso mit dem Stadtrat. Dort haben ja nun auch drei Vertreter von uns jeweils einen Sitz", so Druskat. Die Altersstruktur des Dölziger Ortschaftsrates mit lebenserfahrenen und jüngeren Mitgliedern mache ihn zuversichtlich, die bevorstehenden Aufgaben lösen zu können: "Das ist eine schöne Mischung aus zu erwartenden Ideen, Elan, Kraft und Lebenserfahrung."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.07.2014
Olaf Barth

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