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Schkeuditz Über Innenstadt-Neubau schwebt jetzt ein Richtkranz
Region Schkeuditz Über Innenstadt-Neubau schwebt jetzt ein Richtkranz
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19:31 16.07.2017
An den neuen Häusern in der Amtsgasse/Ringstraße in Schkeuditz wurde am Donnerstag Richtfest gefeiert. Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Im Beisein zukünftiger Wohnungsbesitzer in der Ringstraße, Ecke Amtsgasse wurde am Donnerstagnachmittag Richtfest gefeiert. „Wir haben im Oktober mit den Bauarbeiten begonnen und witterungsbedingt im Januar weitergemacht“, hatte Bauherrin Christiane Löser vom Baustart berichtet. Jetzt, nach gut einem halben Jahr Bauzeit, ist der Rohbau des Häuserecks fertig. Den traditionsgemäß letzten Nagel durfte Elisa Kirsten, Geschäftsführerin der Atelier Plan 4D GbR, in den Dachstuhl schlagen. Der Wohnungskomplex ist ihr erstes Projekt gewesen, meinte GbR-Kollege Torsten Hoffmann. Acht Eigentumswohnungen entstehen hier im Stadtzentrum und sollen im Spätherbst bezogen werden.

An anderer Stelle in der Ringstraße, an der Rückseite des Netto-Marktes, will Löser eine weitere Baulücke schließen lassen. Im Spätsommer soll es dort mit dem Bau losgehen. Entstehen werde ein dreigeschossiges Wohnhaus in Massivbauweise, das eine altersgerechte Ausstattung bekomme. „Wir bauen einen Fahrstuhl ein, haben schwellenlose Wohnungen und Bäder und große Balkone beziehungsweise Terrassen mit einem kleinen Gartenanteil“, erwähnte Löser. Von etwas mehr als 70 Quadratmetern bis zu knapp 90 Quadratmeter bewegen sich die Wohnungsgrößen.

Eine andere Baulücke in der Innenstadt – nämlich die zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Amtsgasse am Schkeuditzer Markt – könnte ebenfalls bald geschlossen werden. Das etwa 3300 Quadratmeter große Grundstück, das durch städtische Ankäufe über Jahre gewachsen ist und deshalb als zusammenhängende, größtenteils unbebaute Fläche angeboten werden konnte, soll an die Atrium Baubetreuungsgesellschaft verkauft werden. Das hatten die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung so beschlossen. Insgesamt vier Räte von CDU und Grünen enthielten sich der Stimme. CDU-Fraktionschef Wolfgang Händler hatte sogar eine Vertagung des Beschlusses beantragt, weil der Käufer seine Pläne im Rat noch nicht vorgestellt hatte. Der Antrag wurde von sechs Stadträten befürwortet, aber in der Summe abgelehnt.

Der Käufer Michael Suhr war zur Sitzung sogar anwesend und ergriff auch kurz das Wort: „Ich plane eine Karreebebauung mit einem freibleibendem Hof“, sagte er. Zu den Bebauungs-Varianten, die die Stadt vor dem Verkauf hatte erarbeiten lassen, sagte er: „Die Vorentwürfe geben wahrscheinliche Möglichkeiten wieder, mehr aber nicht.“ Inwieweit der Bebauungsplan, den Suhr als nicht mehr zeitgemäß einschätzte, geändert werden muss, bleibt abzuwarten. Die Räte würden da dann auch entscheiden.

Von Roland Heinrich

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