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Schkeuditz Überweg erhält Beleuchtung
Region Schkeuditz Überweg erhält Beleuchtung
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14:41 19.05.2015
Gestern begannen die Arbeiten für eine Beleuchtung des Fußgängerüberweges am Rathausplatz. Quelle: Olaf Barth

Die Erdarbeiten für die Kabelverlegung und für das Fundament des Mastes haben schon begonnen. Rund 8000 Euro soll die neue Beleuchtung kosten.

Vor knapp vier Jahren hatten Schkeuditzer Stadträte aus allen Fraktionen - außer der Freien Wählervereinigung Dölzig - den Fußgängerüberweg zwischen dem Rathaus-Carré und der Sonnenpassage genannten Einkaufsmeile gegenüber gefordert. Zunächst wurde der Weg quasi zum Testlauf an der Stelle markiert, wo er auch heute noch zu sehen ist. Mit der nun in Arbeit befindlichen Zusatz-Beleuchtung wird jetzt quasi mit Fundament versehen, was schon seit geraumer Zeit klar ist: Der Fußgängerüberweg bleibt an der derzeitigen Stelle.

"Dass eine Beleuchtung angebracht werden muss, war von Anfang an klar", sagte Fischer, verwies aber auf die anfängliche Testphase des Überwegs. Diese Testphase wurde im Dezember 2010 mit einem positiven Ergebnis offiziell für beendet erklärt. Sehr gut wurde der Fußgängerüberweg angenommen und ist heute aus dem Straßenbild auch kaum mehr wegzudenken. Die Probezeit war zwar bestanden, als Dauereinrichtung wurde der Überweg aber noch nicht festgeschrieben. Hintergrund: Die Stadtverwaltung und die Stadträte arbeiteten noch an einem Gesamtkonzept für den Rathausplatz.

Wie die LVZ berichtete, sollen im Rahmen dieses Gesamtkonzeptes die Parkflächen an der Ostseite der Straße Rathausplatz um 50 Zentimeter versetzt werden. Dadurch soll für Kraftfahrzeuge, die sich hier in der 20er-Zone begegnen, mehr Platz geschaffen werden. In der letzten Woche sollten die dafür notwendigen Arbeiten abgeschlossen sein. Jetzt ist die Umsetzung dieses Vorhabens auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür ist das Wetter, wie Stadtsprecher Fischer erklärte.

Mit Erdnägeln nämlich, welche in vorgebohrten Löchern verklebt werden müssen, werden die dann neuen Parkflächen markiert sein. "Um den Kleber verarbeiten zu können, müssen mindestens fünf Grad Außentemperatur herrschen", erklärte Fischer den Verzug. Zuvor gab es Lieferprobleme bei den Nägeln, die jetzt aber angekommen seien.

Im Zuge der Parkflächen-Ver­setzung müssen ebenfalls Verkehrsschilder versetzt und Bäume ­freigeschnitten beziehungsweise ausgeästet werden. An der Anzahl der Parkplätze ändert sich durch diese Maßnahme nichts. Die 50 Zentimeter kamen zustande, weil das eine Verbreiterung sei, bei der noch die wenigsten Kosten entstehen würden. Eine größere Einrückung würde mit erheblich mehr Kosten einhergehen, hieß es.

Roland Heinrich

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.02.2014
Roland Heinrich

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