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Schkeuditz Unfallgefahr in der „Alarm-Gasse“
Region Schkeuditz Unfallgefahr in der „Alarm-Gasse“
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06:00 10.03.2011
Aus dieser auf die Paul-Wäge-Straße führende Gasse kommen bei Alarm einige Kameraden zum Gerätehaus gesprintet. Auf dem schlechten Belag dieses Fußweges ist die Unfallgefahr besonders im Dunkeln groß. Quelle: Olaf Barth
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Dölzig

In Dölzig muss diese Selbstverständlichkeit für einige Feuerwehrleute durchaus infrage gestellt werden.

Denn wer in der Bienitzstraße und Umgebung wohnt und sich bei Alarm natürlich für den kürzesten Weg zum neuen Gerätehaus in der Paul-Wäge-Straße entscheidet, der sprintet durch die im Volksmund genannte Kleine Gasse. Das Problem: Dieser namenlose Fußweg ist aufgrund des verschlissenen Belages stellenweise eine einzige Stolperfalle. Gerade in der Dunkelheit ist auf den zirka 100 unbeleuchteten Metern die Unfallgefahr groß. „Zum Glück ist bisher noch niemand zu Schaden gekommen, aber hier sollte unbedingt etwas getan werden. Die Verletzungsgefahr ist groß. Wenn die Kameraden hier durchrennen, könnten sie schnell stolpern, stürzen oder umknicken und sich verletzen“, schildert Wehrleiter Lutz Bransdor die Situation. „Aber es geht nicht nur um uns. Auch die älteren Dölziger, die den Weg nutzen, sind betroffen und gefährdet.“ Die Wehr wolle hier gemeinsam mit dem Ortschaftsrat eine Verbesserung der Situation erreichen.

Das sieht auch Ortsvorsteher Lothar Böttcher (Freie Wählervereinigung Dölzig) so. „Ich habe das Problem schriftlich an die Stadtverwaltung herangetragen. Ich hoffe, dass es hier Möglichkeiten gibt, die Gasse zu reparieren und mit Beleuchtung zu versehen. Das muss nichts Ausgefallenes sein und kann mit geringstmöglichem Aufwand geschehen. Aber gegen diese Unfallgefahr muss dringend etwas unternommen werden.“ Auch Böttcher denkt dabei nicht nur allein an die Feuerwehrleute, sondern ebenso an die Senioren. „Sie nutzen zum Beispiel die Gasse, um zum Arzt zu kommen. Aber ihnen fällt das Laufen auf diesem über die Jahrzehnte verschlissenen Gemisch verschiedener Straßenbeläge natürlich besonders schwer.“

Böttcher weiß durch die Diskussionen um den Haushalt, dass Dölzig bei Investitionen in Straßen und Fußwegen in diesem Jahr nicht in vorderster Reihe steht, dort eher das Nachsehen hat. „Aber es gibt ja einen Fonds für Reparaturen, vielleicht ist aus dem was möglich“, so Böttcher.

Olaf Barth

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