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Schkeuditz Verein „Lebendiges Glesien“ setzt sich für Erhalt der Alten Schule ein
Region Schkeuditz Verein „Lebendiges Glesien“ setzt sich für Erhalt der Alten Schule ein
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09:30 23.09.2016
Mitglieder des neuen Vereins „Lebendiges Glesien“ wollen sich jetzt um den Erhalt der „Alten Schule“ in Glesien bemühen und daraus eine Art Bürgerhaus machen. Quelle: Roland Heinrich
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Glesien

Eigentlich schien das Areal in Glesien mit der ehemaligen Bibliothek und der „Alten Schule“ schon so gut wie verkauft. Immerhin gab es nach langer Suche einen Interessenten. Doch weil es noch Unstimmigkeiten in den schriftlich fixierten Absichtserklärungen gab, blieb ein entsprechender Stadtratsbeschluss bisher aus. Inzwischen gibt es neue Entwicklungen.

Wie in der jüngsten Ortschaftsratssitzung betont wurde, hat der im Juli neu gegründete Verein „Lebendiges Glesien“ jetzt der Stadtverwaltung Schkeuditz ein Konzept zur künftigen Entwicklung und Nutzung des zum Verkauf stehenden städtischen Geländes und der Gebäude übergeben. „Die Stadt will das überdenken, sich auf die neue Situation einstellen. Unser Eindruck ist, dass sie nicht abgeneigt ist“, sagte Ortsvorsteherin Ute Mähner gegenüber der LVZ. Demnächst soll es weitere Gespräche mit der Verwaltung geben, wie man sich konkret einigen kann und wie es dann weitergehen soll.

Der Verein hat ein klares Ziel: Das Gebäude „Alte Schule Glesien“ soll instandgesetzt und als generationsübergreifendes Dorfgemeinschaftshaus wieder belebt werden, inklusive der Betreuung des Grundstücks. Damit soll jetzt schon mal angefangen werden. Für Donnerstag ruft der Verein ab 17 Uhr zum Arbeitseinsatz auf, um den Fußweg und auch den noch immer abgesperrten Parkplatz von Wildwuchs und Unkraut zu befreien. „Die Stadt gab dafür grünes Licht, wir dürfen dort auch einen Container aufstellen“, so Mähnert. Die Einladung, mit Hacke und Eimern helfend mitzuwirken, richte sich nicht nur an die bisher zwölf Vereinsmitglieder. Jeder aus dem 1350 Einwohner zählenden Dorf sei gern gesehen.

Der Parkplatz allerdings bleibt bis auf Weiteres gesperrt, teilte Bürgermeister Lothar Dornbusch (FW) dem Ortschaftsrat mit. Die an den Giebel-Rissen aufgetragenen Gips-Marken würden weiter beobachtet. „Wir wollen jetzt nicht weiter auf das eigentlich angekündigte Gutachten bestehen und lieber nach vorn schauen. Schließlich zeichnet sich ab, dass es nun gemeinsam in eine Richtung geht“, sagte Mähnert mit Blick auf die Stadtverwaltung, an deren Adresse es zuletzt oft kritische Fragen bezüglich des gesperrten Parkplatzes gegeben hatte.

Von Olaf Barth

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