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Schkeuditz Verleger Herbert Stascheit: „Wir machen alles selbst“
Region Schkeuditz Verleger Herbert Stascheit: „Wir machen alles selbst“
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08:00 19.03.2012
„Zeigen, dass es uns gibt“: Acht Neuerscheinungen stellte der Schkeuditzer Verleger Herbert Stascheit auf der Leipziger Messe vor. Quelle: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Acht Neuerscheinungen konnte er dort vorstellen.

„Ich kann natürlich nicht alle Titel hierher bringen. Das ist schon logistisch nicht machbar“, sagte Stascheit. Zudem sei dies auch eine Kostenfrage. Die Neuerscheinungen, darunter auch die zweite Broschüre zur Schkeuditzer Sporthistorie (die LVZ berichtete), waren aber dabei. „Acht Neuerscheinungen, das ist für einen Zwei-Mann-Verlag schon enorm“, sagte Stascheit nicht ohne Stolz. Fünf der neuen Bücher seien auf eigenes Risiko entstanden.

Dabei würden er und sein Sohn Falk Stascheit vom Manuskript bis zum fertigen Buch nahezu alles selbst machen. „Ja, wir drucken auch“, berichtet Herbert Stascheit. Und dies geschehe auf Bestellung. Sobald diese eingehen, werde gedruckt. Damit würden Lagerkosten eingespart. Vor drei oder vier Jahren habe man sich die dafür notwendige Digital-Druckmaschine im A3-Über-Format zugelegt. Lediglich die Bindung und der Umschlagdruck geschähen zum Teil außer Haus.

„Für manche Autoren ist das schwer zu verstehen. Wenn die im erschienenen Buch einen Fehler entdecken, heißt es: „Den nehmen wir in der zweiten Auflage raus“, sagte der 63-Jährige schmunzelnd. Eine zweite Auflage in dem Sinne gebe es aber nicht. Gedruckt werde nach Bedarf. Das sei „book on demand“ (Buch auf Anfrage). Bis auf sieben oder acht Titel seien alle rund 700 Bücher lieferbar.

Neu im Programm des Verlages sei der Krimi „Der Teufel von Eichstätt“ von Gaston Pauleck, erzählte Stascheit. „Das ist nach „Die Seilschaft“ von Dieter Dehm unser zweiter Krimi“, sagte er. Publikationen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Brandenburg gesellen sich zu den Neuheiten.

„Seit 1994 sind wir hier auf der Messe“, sagte Stascheit. Amortisiert habe sich das nicht. „Aber wir zeigen damit, dass es uns gibt“, begründet er den jährlichen Stand. Auch der Tauchaer Verlag von Dieter Nadolski war auf der Buchmesse dabei.

Roland Heinrich

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