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Schkeuditz Verstärkung für die eigene Zucht
Region Schkeuditz Verstärkung für die eigene Zucht
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09:00 09.01.2012
Auge in Auge: Der siebenjährige Joscha aus Halle guckt genau hin. Kaninchen zu Hause will er aber nicht. Quelle: Roland Heinrich
Glesien

„Es hat nicht jeder Verein das Glück, so eine Halle nutzen zu können“, begründete er die schöne Tradition. Kurzerhand war die Sporthalle des Ortsteils in einen überdimensionalen Stall umfunktioniert worden. Rund 1000 Tauben, Hähne und Kaninchen warteten hier auf Käufer und auf Ihre Bewertung. Etwa 30 Pokale standen auf einem Tisch zur Prämierung bereit. „Aus ganz Sachsen und der Umgebung kommen die Züchter“, sagte Stiller stolz.

Die Schauen – die Kreisschau für Rassekaninchen des Delitzscher Kreisverbandes, die Rassegeflügelschau und die Sonderschau für Kingtauben des Bezirkes Sachsen – seien für die Züchter und deren diesjährige Zucht die letzte Möglichkeit, sich um Verstärkung im eigenen Zucht-Team zu bemühen. „Durch die Bewertung der Preisrichter lässt sich zudem der Stand und die Qualität der eigenen Zucht überprüfen“, erklärte der Vereinsvorsitzende, der selbst Züchter ist.

Preisrichter sollten idealer Weise aber nicht zeitgleich als Züchter auftreten, sagte er. Und es könne selbstverständlich nicht jeder Preisrichter werden. „Dazu ist eine langjährige Schule nötig, bis zu eineinhalb Jahre. Und dann noch einige Zeit als Mitläufer“, erklärte der 48-Jährige. 14 der Preisrichter waren am Wochenende unterwegs.

Aber nicht nur für die Züchter gab es Preischancen: Ebenfalls zur Tradition gehört die Tombola. Als Hauptpreis war hier ein Mountain-Bike zu gewinnen. „Den Preis stiften wir selbst“, sagte der Vereinschef auf die Frage nach helfenden Sponsoren. „In unserer Sparte sieht es im Allgemeinen eher spärlich aus mit Sponsoren. Hauptsächlicher Unterstützer der Veranstaltung ist der hiesige Landhandel. Bei den Züchter-Preisen sind es eher Privatleute“, sagte Stiller.

Freudig könne er, entgegen dem Trend, in seinem Verein nicht von Nachwuchssorgen sprechen. „Wir sind 25 Mitglieder, drei davon sind um die 20 Jahre alt“, sagte er. Bei der nächsten Vereinswahl im März könne er sich vorstellen – so es von ihnen gewollt ist – Ämter an die Jugend zu vergeben.

Roland Heinrich

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