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Schkeuditz Versteigerung in Glesien: Zwei Kitas können sich 1327 Euro teilen
Region Schkeuditz Versteigerung in Glesien: Zwei Kitas können sich 1327 Euro teilen
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14:12 19.05.2015
Auch dieses Kinderbett kam gestern für den guten Zweck unter den Hammer. Paul Krause (links) war wegen seiner Mütze als Auktionator leicht auszumachen. Quelle: Roland Heinrich

Bei allerlei angebotenem Utensil, dass bei der Auktion unter den Hammer kam, konnten die Gäste auch - passend zum Tag der Deutschen Einheit - auf vergangene Zeiten zurückblicken. Dabei halfen die in großer Zahl auf dem Glesiener Pfarrhof aufgereihten Oldtimer-Fahrzeuge nicht unwesentlich. Hauptsächlich Wartburgs und Trabanten aus Tagen vor der Grenzöffnung waren zu begutachten.

"Ich bin mit der Teilnahme zufrieden", sagte Paul Krause, Gemeindepädagoge, Mitglied im organisierenden EaF-Verein und am gestrigen Tag auch Auktionator. Es hätten sich nicht mehr aber auch nicht weniger Besucher, als im letzten Jahr auf dem Glesiener Pfarrhof versammelt. "Und das obwohl wir dieses Jahr gar nicht so viel Werbung gemacht haben", freute sich Krause. Gestern zum 13. Mal durchgeführt, scheint die Versteigerung für einen guten Zweck zum Selbstläufer geworden zu sein. Dankbar zeigte sich Krause ob der vielen zur Verfügung gestellten Objekte, die versteigert werden konnten. "Wir haben dieses Mal viel Antikes", sagte Krause und hob dann in rascher Folge den Hammer. Von einer Kiste voller Teddy-Bären über Globen und Atlanten bis zum in Rostschutzfarbe lackierten Wartburg-Kotflügel kam alles unter den Hammer. Auch die schon bekannten und von der Glesiener Pflanzenproduktion gestifteten 25-Kilo-Säcke mit Zwiebeln waren wieder mit von der Partie. Mehrere Motorroller, ein Pkw-Anhänger und ein Fahrrad gingen über den Versteigerungstisch. Derjenigen, die ein antikes Kinderbett ersteigert hatte, wünschte Krause viel Spaß beim Befüllen. Männlichen Ersteigerern legte er, mit entsprechenden Kommentaren versehen, weibliche Frauentorsi aus Plaste zu ihren Objekten dazu - der Spaß kam nicht zu kurz.

"Der Umsatz hört sich immer gut an. Das, was für den guten Zweck übrig bleibt, sind 1327 Euro", berichtete Krause am Nachmittag. Maximal 90 Prozent der Versteigerungssumme nämlich bleibt beim Verkäufer. "Da bleibt nicht so viel übrig. Wir haben aber auch Stifter gehabt, die gar nichts vom Geld wollten, einige haben 50 zu 50 oder 70 zu 30 gesagt", informierte der Glesiener. Das Geld soll dieses Mal auf zwei Kindereinrichtungen aufgeteilt werden. Die Kita Schlossgeister in Spickendorf und die Luther-Kita in Halle dürfen sich freuen. Im kommenden Jahr wird es neue Nutznießer der Oldtimer-Auktion zum Tag der Deutschen Einheit geben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2014
Roland Heinrich

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