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Schkeuditz Verteilerkästen in Schkeuditz müssen noch versetzt werden
Region Schkeuditz Verteilerkästen in Schkeuditz müssen noch versetzt werden
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08:48 06.10.2016
Auf dem neu gepflasterten Fußweg sind Verteiler- und Zähleranschlusskästen stehen geblieben. Jetzt sollen sie versetzt werden. Quelle: Foto: Roland Heinrich
Schkeuditz

Die Umgestaltung des Rathausplatzes im Schkeuditzer Zentrum ist nach mehreren Jahren Bauzeit und in unterschiedlichen Bauabschnitten un­längst als eine der großen Baustellen der Stadt beendet worden. Zuletzt war der Fußweg vor dem Wohn- und Pflegeheim der Volkssolidarität (VS) gepflastert worden. Nun wird hier erneut Hand angelegt werden. Mittig des Weges nämlich sind zwei Stromkästen stehengeblieben, die im Allgemeinen eher an Hauswänden positioniert sind.

Von den Stadtwerken Schkeuditz (SWS) hieß es auf Anfrage der LVZ, dass eine Versetzung der beiden Stromschränke inzwischen geplant ist, ein genauer Termin aber noch nicht existiert. „Es handelt sich um einen Verteilerkasten von uns und um einen Zähleranschlusskasten der Stadt“, sagte ein Mitarbeiter der SWS.

Warum die Stromschränke nicht im Zuge der Neupflasterung des Gehweges versetzt worden sind, konnten weder die Stadt noch die Stadtwerke beantworten. Akribisch wurde um die beiden Hindernisse herum das Pflaster verlegt. Weder die Planer, die Bauarbeiter noch scheinbar auch die Rathausmitarbeiter haben diesen Standort beim Gang zum Bürgeramt oder zum Rathaus anstößig gefunden. Jetzt, nach Fertigstellung des Gehweges, ist die Fehlposition der Kästen auch kaum zu registrieren, weil die Auslagen des benachbarten Textil-Verkäufers diesen Standort gut verdecken. Außerdem bietet der Fußweg genügend Platz, um ungehindert an den Stromschränken vorbeizukommen, weshalb ein Mangel wohl nicht erkannt wurde.

Die Möglichkeit, die Stromschränke an einer Hauswand zu positionieren, existiert indes noch nicht allzu lange. Obwohl eigentlich viel eher geplant, sind die ersten Mieter erst im Dezember letzten Jahres in den VS-Neubau eingezogen. Zuvor gab es an jener Stelle über Jahre keine Gebäude. „Für den Neubau kam der Strom vom Verteilerschrank. Den hätten wir gar nicht wegnehmen können“, hieß es von den Stadtwerken.

Von Roland Heinrich

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