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Schkeuditz Vier Unfälle an nur einem Tag – die Polizei fährt jetzt verstärkt Streife
Region Schkeuditz Vier Unfälle an nur einem Tag – die Polizei fährt jetzt verstärkt Streife
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17:12 15.03.2019
Die A 9 war diese Woche mehrfach Schauplatz schwerer Unfälle Quelle: Michael Strohmeyer
Schkeuditz

Die Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Großkugel und Leipzig-West wird immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Polizei will jetzt mehr Präsenz zeigen, auf Geschwindigkeit und Abstand der Fahrzeuge achten.

Nachdem es am Dienstag und Mittwoch bereits schwere Unfälle mit Verletzten auf dem Autobahnstück gab, ereigneten sich nach gestrigen Polizeiangaben am Donnerstag erneut vier Unfälle binnen 90 Minuten, bei denen laut Polizei aber diesmal niemand verletzt wurde. Auch der Sachschaden sei geringer ausgefallen, hieß es.

So streifte beim ersten Unfall gegen 13.50 Uhr ein Sattelzug beim Einfädeln auf die Hauptfahrbahn an der Anschlussstelle Leipzig-West in Richtung Berlin einen weiteren Sattelzug. Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, konnte später auf einem Autohof in Coswig von Beamten ermittelt werden.

Vier Crashs in 90 Minuten

Gegen 14.40 Uhr fuhr im stockenden Verkehr ein 66–jähriger Sattelzugfahrer mit seinem MAN in Richtung München auf einen anderen Sattelzug auf.

Nur 30 Minuten später wollte ein Fahrer eines Pkw mit Anhänger ebenfalls in Richtung München zwei stehenden Lastwagen ausweichen und übersah laut Polizei dabei vermutlich einen neben ihm fahrenden Sattelzug. Beide Fahrzeuge stießen zusammen – ohne große Folgen.

Zehn Minuten später fuhr in Gegenrichtung ein Daimler-Benz im stockenden Verkehr auf einen VW Tiguan auf. „Bei allen Unfällen entstand geringer Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich“, erklärten die Beamten.

Auch zivile Streifen vorgesehen

Wegen der Unfallhäufung werde der Abschnitt nun „mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften“ bestreift, um Höchstgeschwindigkeit und Sicherheitsabstand durchzusetzen, hieß es. Zudem sei das Schild „Staugefahr“ ab dem Autobahnkreuz in Richtung München geschaltet worden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit sei ab der Anschlussstelle Großkugel auf 120 Stundenkilometer herabgesetzt, betrage nahe einer Einengung an einer Baustelle teilweise auch nur 60 Stundenkilometer.

Von -tv

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