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Schkeuditz Vollsperrung kommt eine Woche später als angekündigt
Region Schkeuditz Vollsperrung kommt eine Woche später als angekündigt
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00:18 05.03.2017
Ein weiträumige Umleitung ist für die gesperrte Ermlitzer Straße bis Ende des Jahres geplant. In reichlich einer Woche soll die Umleitung gelten. Quelle: Patrick Moye
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Schkeuditz

Auch wenn die Bauarbeiten der Leipziger Wasserwerke (LW) in der Ermlitzer Straße in Schkeuditz planmäßig am Montag starten sollen, tritt eine damit verbundene Vollsperrung erst eine Woche später in Kraft. Nicht ab Montag, sondern ab 13. März, soll jene Straße im Stadtteil Wehlitz für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Auch die weiträumig eingerichtete Umleitungsstrecke gilt erst ab dem neuen Termin. Bis dahin soll der Bus der Linie 724 weiter nach den geltenden Fahrplänen unterwegs sein.

Wie berichtet, wird die etwa 500 Meter lange Ermlitzer Straße voraussichtlich ab Juli und bis zum Jahresende grundhaft ausgebaut. Bevor das passiert, erneuern die LW jetzt zunächst die Trinkwasserleitung und zeitversetzt auch die Regenwasserleitung. Während der gesamten Bauzeit ist die Ortseingangsstraße im Westen Schkeuditz’ voll gesperrt. Anwohner hätten aus Richtung Schkeuditz-Zentrum kommend zwar die Möglichkeit, auf ihre Grundstücke zu kommen. Eine Einfahrt in die Baustelle aus Richtung Ermlitz oder eine Durchfahrt durch die Baustelle sind jedoch nicht möglich. Die LW haben die Aufstellung von Barrieren am Ortsausgang von Schkeuditz angekündigt. Die werden nun aber erst in reichlich einer Woche aufgestellt.

Wie die Stadtverwaltung Schkeuditz mitteilte, sei der Grund für die Verzögerung eine verspätete Einreichung des Sperrantrages durch den Baubetrieb. Das dementierte LW-Sprecherin Katja Gläß. Die Baufirma habe die Anträge auf Sperrung eingereicht. „Wegen der Beteiligung von Behörden aus mehreren Bundesländern und wegen der Ferienzeit innerhalb des Bearbeitungszeitraums wurde Ende letzter Woche entschieden, den Beginn der Vollsperrung und somit der Busumleitung um eine Woche zu verschieben“, sagte sie. Diese Entscheidung sei gemeinsam von den Bauherren und mit den Nahverkehrsunternehmen sowie den Behörden so getroffen worden. Die Schulen – denn auch Schüler fahren auf der dann gesperrten Strecke mit dem Bus – wurden bereits am Montag darüber informiert, um diese Information an die Schüler und Eltern weitergeben zu können, teilte die LW-Sprecherin mit.

Die Umleitungsstrecke befindet sich hauptsächlich in Sachsen-Anhalt und ist wegen der verkehrlichen Gegebenheiten als weiträumig zu bezeichnen. Immerhin knapp sechs Kilometer Umweg über die Bundesstraße 6 müssen Kraftfahrer in Kauf nehmen (rote Strecke). Der Bus, der eine andere Route fahren soll (grün), legt etwa drei Kilometer mehr zurück, wenn er nach Schkeuditz fährt. Die Linie 724 fährt nämlich auch noch auf der eigentlichen Strecke (grün gepunktet), allerdings nur bis zu einer Wendestelle, die in der nächsten Woche an der Landesgrenze errichtet werden soll. Letzter Halt auf dieser Bus-Tour ist Rübsen. Die Tour, die über die Umleitung B 6 und die Thomas-Müntzer-Straße bis zum Endhalt am Schkeuditzer Bahnhof führt, wird jedoch häufiger gefahren und ab der Haltestelle „Wehlitz, Gasthof“ wieder regulär bedient. Wie die Personennahverkehrsgesellschaft (PNVG) Merseburg-Querfurt mitteilte, sei der Schülerverkehr gesichert. Für die nicht bedienten Haltestellen in der Ermlitzer Straße stehen die Haltestellen in Rübsen oder am Gasthof Wehlitz zur Verfügung. Auch der geänderte Busfahrplan tritt aber erst ab der Vollsperrung eine Woche später als angekündigt am 13. März in Kraft.

Von Roland Heinrich

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