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Schkeuditz Von Oldtimer zu Oldtimer: Zwischenstopp bei alter Iljuschin
Region Schkeuditz Von Oldtimer zu Oldtimer: Zwischenstopp bei alter Iljuschin
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21:00 11.07.2010
Von Marschaller Ingolf Brömme müssen die Teilnehmer der Oldtimer-Rallye sich im Angesicht der alten Iljuschin wie ein Flugzeug einweisen lassen. Quelle: Karoline Maria Keybe
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Schkeuditz

. Traditionell am zweiten Juliwochenende machten bei hochsommerlichen Temperaturen zum 13. Mal 150 Oldtimer-Fans auf ihren Motorrädern, Autos, Traktoren, Bussen und Lastwagen die Straßen unsicher.

Am Sonnabend um halb eins wurden die Maschinen im Minutentakt auf dem Schlossgelände in Zörbig gestartet. Ganze zwei Stunden dauerte der Prozess, bevor alle ihre zwei- und vierrädrigen Kutschen auf die Straße gebracht hatten. Der besondere Kick an der Tour: Man wusste nicht, wohin es ging, eine Landkarte gab es nicht. Die einzigen Orientierungspunkte waren Kreise, Dreiecke und Vierecke, welche die Richtung vorgaben – so dass die kleine Reise und auch die sechs eingebauten Kontrollpunkte zum einmaligen Erlebnis wurden.

Oldtimer: Heinrich Scholz auf seinem D-Rad, Klasse M 1, und dahinter Holger Moosdorf aus Halle am Lenkrad seines roten Opel Record A7. Quelle: Karoline Maria Keybe

Die Startprüfung am Ausgangspunkt, eine Fahrzeugpapierprüfung in Podelwitz und zwei Durchfahrtskontrollen hatten die Liebhaber alter Gespanne bereits mehr oder weniger erfolgreich hinter sich gelassen, bevor sie auf dem Flughafen einrollten. Hier erwartete die Teilnehmer die zweite Sonderprüfung – die Marschallertest. Aufgabe war es, den Anweisungen des Marschallers Ingolf Brömme fehlerlos zu folgen, welcher die Vier- und Zweiräder wie ein Flugzeug einwies. Der Mitarbeiterparkplatz bei der alten Iljuschin Il-18 Maschine wurde extra dafür freigehalten. Mit gezielten Armbewegungen gab Brömme genaue Anweisungen – leider wurden diese nicht von jedem verstanden und es regnete die ersten Strafpunkte.

Für Carsten Bering auf seiner BMW-R42 war diese Aufgabe kein Problem, denn in seinem eigentlichen Leben war der Braunschweiger Pilot. Auf seinem Feuerstuhl aus dem Jahre 1929 folgte Bering sicher den Anweisungen – Ergebnis: Null Strafpunkte.

Und während der junge Mann die Gunst der Stunde für ein Bierchen nutzte, bestaunten die Besucher seine BMW und die anderen Schmuckstücke. Nach Benzingesprächen mit Jung und Alt ging es für Bering und die anderen Beteiligten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen weiter in Richtung Spören – das letzte Ziel für Sonnabend.

Am Sonntag stellten sich die Männer und Frauen dann noch dem Fahren über ein Hupenbrett auf dem Zörbiger Boden, der Abstandsprüfung in Großzöbernitz, dem Schätzen eines Baumstammumfanges in Cösitz sowie der Sprungbrettaufgabe in Schrenz. Die Sieger wurde anschließend von der IG auf dem Gutshof in Mößlitz gekürt. Wie auch die Jahre zuvor seien die letzten 24 Stunden ein toller Erfolg, so IG-Vorsitzender Thomas Schmidt.

Karolione Maria Keybe

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