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Wassersport bald am Haynaer Strand?

Wassersport bald am Haynaer Strand?

Der Haynaer Strandverein hat jüngst eine Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Schladitzer Bucht vereinbart. Damit wollen die Haynaer unter anderem auch die Saure-Gurken-Zeit - die kalten Monate, in denen am sogenannten Biedermeierstrand nichts passiert - ausnutzen und hauptsächlich Kultur in die Badebucht bringen.

Hayna. Bereits im Januar gibt es die erste gemeinsame Veranstaltung. Dass der Kooperationspartner, das Unternehmen All-on-sea, das auf Rackwitzer Gemarkung vor allem auf Wassersport, Badespaß und naturnahe Übernachtungen setzt, in Zukunft auch Wassersportangebote in Hayna etabliert, ist zunächst nicht vorgesehen.

"Jeder soll im Rahmen seiner Kompetenzen aktiv sein. Die liegen in Sachen Wassersport in der Schladitzer Bucht und in Sachen Kultur eben bei uns", sagte Christoph Zwiener, umtriebiger Projektmanager und Kulturverantwortliche beim Haynaer Strandverein. Dass etwa Surfer in Zukunft auch am Biedermeierstrand auf die Bretter steigen, wird es nicht geben, betonte Zwiener gestern auf Nachfrage der LVZ. "Dennoch gibt es viele Bereiche, in denen wir kooperieren wollen. So werden wir uns gegenseitig bewerben", verriet er.

Auch All-on-sea-Geschäftsführer Michael Glaser sprach von einer Symbiose. "Je mehr am See geboten wird, desto besser. Das Gewässer wird für überregionale Gäste immer interessanter, da müssen wir die Kräfte vor Ort bündeln und uns abstimmen." Wobei die Haynaer vom Bekanntheitsgrad der Schladitzer Bucht durchaus profitieren können. "Die Bucht ist zur Marke geworden und wird von vielen Besuchern mit dem gesamten See gleichgesetzt", hatte Strandvereins-Vorsitzender Philipp Sawatzke am Rande der Kooperationsvereinbarung festgestellt. Immerhin ist auf Rackwitzer Flur seit 2012 viel passiert. Der Bergbausanierer LMBV hat das Areal neu gestaltet und damit Folgeinvestitionen von All-on-sea den Boden bereitet. Im Mai stand die offizielle Neueröffnung mit Badestrand, Wassersportzentrum, Feriencamp und gastronomischen Einrichtungen an. Damit ging ein rund zehnjähriges Provisorium zu Ende.

Ein Provisorium, mit dem der 2008 gestartete Haynaer Strandverein noch zu kämpfen hat. Am Haynaer Ufer gibt es dank der Schkeuditzer Stadtwerke zwar bereits eine Stromversorgung, Trink- und Abwasserleitungen fehlen aber noch. Zumindest für den planerischen Beginn für diese Erschließungen hatte der Schkeuditzer Stadtrat jüngst grünes Licht gegeben. Wie viel Zeit bis zum tatsächlichen Bau vergeht ist indes ungewiss. Trotzdem hat der Verein in Eigenleistung und mit Fördermitteln schon viel erreicht. Gerade werden die Bühne und 450 Zuschauerplätze überdacht, damit Kultur regensicher erlebbar wird (die LVZ berichtete). Mit einer Gala soll am 19. Juni, ab 18 Uhr, die neue Bühne eingeweiht werden, verriet Zwiener.

Für den Kassenschlager am Biedermeierstrand, das seit vier Jahren laufende Grusical, hat der Haynaer Projektmanager konkrete Ideen zur Zusammenarbeit mit der Schladitzer Bucht: "Ich kann mir vorstellen, Wasserfahrzeuge in die Aufführung einzubeziehen." Auch in Sachen Unterkunft könnte das Grusical von der neuen Zusammenarbeit profitieren. So hätte es nach der gegen 22.30 Uhr endenden Vorstellung immer wieder Fragen nach Übernachtungsmöglichkeiten gegeben. "Die gibt es in der Schladitzer Bucht ja bereits. Es wäre ein tolles Angebot, wenn Grusical-Besucher nach der Vorstellung über den See zur Übernachtung gelangen können", meinte Zwiener.

Das erste Produkt der neuen Zusammenarbeit ist ein Lene-Voigt-Abend am 30. Januar im Restaurant Levante in der Schladitzer Bucht. Los geht es um 18 Uhr unter der Überschrift "Eene gleene Gogospalme". "Wenn es gut läuft, planen wir künftig weitere Kulturerlebnisse in der Schladitzer Bucht", blickte Zwiener voraus.

Reservierung für Lene-Voigt-Abend: 01520 9473245 oder 034294 858687

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.12.2014
Kay Würker, Roland Heinrich

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