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Schkeuditz Weihnachtsmann entfacht Adventsfeuer in Dölzig
Region Schkeuditz Weihnachtsmann entfacht Adventsfeuer in Dölzig
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16:27 13.12.2009
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Dölzig

Aus dem einstigen Adventsfeuer ist schon längst ein großes Fest geworden. So kamen am dritten Adventswochenende nicht nur die ersten Schneeflocken vom Himmel, auch 800 Besucher fanden den Weg in den Schkeuditzer Ortsteil. Um 15 Uhr wurde das festliche Treiben vor dem Gemeindezentrum eröffnet. Der Schulchor der Paul-Wäge-Grundschule gab neben den althergebrachten Adventsliedern auch eine weihnachtliche Rapversion des Gedichtes „Markt und Straßen stehen verlassen“ zum Besten. So viel Fleiß wurde auch gleich belohnt. Gegen den Wunschzettel bekamen die Kinder leckere Naschereien aus dem großen Sack vom Weihnachtsmann, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Stadtrat Lothar Böttcher hatte. „Ich wünsche mir eine Barbiepuppe und ganz viel Schokolade“, verriet die vierjährige Lilli Löwe, die extra mit Opa Peter Müller aus Leipzig angereist war. „Ganze 150 Geschenktüten konnten wir durch Spenden verpacken und der Sack ist fast leer“, freute sich Heiko Leske von der Freiwilligen Wählervereinigung Dölzig, die das Fest organisierte. Außerdem standen schon morgens dreißig Helfer zum Aufbau des Festzeltes bereit, in dem Heimatverein und Jugendclub am Abend Glühwein ausschenkten und süße Waffeln backten. Richtig Spaß bereitete es aber den Kindern, ihr Essen selbst zuzubereiten. Über einer Feuerschale wurde im Akkord Stockbrot gebacken. Wem es dann aber trotz Feuer und Glühwein zu kalt wurde, der fand im Inneren des Gemeindezentrums einige Überraschungen. Der Schkeuditzer Modelleisenbahnverein ließ Jungenherzen höher schlagen und in der Bastelstube halfen Horterzieherinnen der Dölziger Grundschule beim Anfertigen potenzieller Weihnachtsgeschenke. Etwas ganz Besonderes waren die Seiffener Reifentiere. Die Technologie des Reifendrehens ist nur in Seiffen und Umgebung beherbergt. Der vorgefertigte Reifenrohling, der anschließend in verschiedene Tierformen beschnitzt wurde, hatte es durch Marion Görner, die die Erzgebirgische Holzkunst in Delitzsch vertreibt, doch nach Dölzig geschafft. Den Rohling schnitt Zimmermann Sebastian Müller mithilfe eines Messers und Hammers in „Scheiben“. „Ich möchte gern einen Esel“, so Benjamin Ludwig. Der fünfjährige durfte sogar selbst den Hammer schwingen und bekam noch ein Schaf und ein Schwein für seine Geschwister. Benjamin hatte übrigens auch seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann gegeben. „Ein Dinobuch, Power Rangers und ein Lego Raumschiff soll er bringen“, sagte das Nesthäkchen der Ludwigs. Bei den vielen Wünschen, die der Weißbärtige an diesem Tag entgegen nahm, wird er wohl schwer zu schleppen haben.  

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Dölzig. Zum achten Mal loderte das Weihnachtsfeuer am Samstag in Dölzig. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich entzündete mithilfe der Feuerwehr die wärmende Flamme.

Anne Schulze

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