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Weltgrößtes Propellerflugzeug Antonow AN-22 verlässt Leipzig

Flughafen Leipzig-Halle Weltgrößtes Propellerflugzeug Antonow AN-22 verlässt Leipzig

Zur Generalüberholung war die Antonow AN-22, das weltgrößte Propeller-Flugzeug, bis Freitag am Flughafen Leipzig/Halle zu sehen. Rund 80 Besucher hatten die Gelegenheit, die fliegende Rarität aus nächster Nähe zu betrachten. Gegen 15.20 Uhr hob das Flugzeug nach gut dreiwöchigem Aufenthalt wieder ab.

Das weltgrößte Propeller-Flugzeug, die Antonow AN-22, wurde in Schkeuditz generalüberholt und hob am Freitag, gegen 15.20 Uhr, in Richtung Kiew wieder ab.
 

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Zur Generalüberholung war die Antonow AN-22, das weltgrößte Propeller-Flugzeug, bis zum Freitag am Flughafen Leipzig/Halle zu sehen. „Das ist schon eine Besonderheit. In den westlichen Ländern ist die Anwesenheit der Maschine eher eine Seltenheit“, sagte Airportsprecher Uwe Schuhart. Es sei die einzige Maschine dieser Art im kommerziellen Einsatz. „Ich kenne jedenfalls keine andere AN-22“, meinte der Airportsprecher.

Frachtriese weckt Spotter-Interesse

Am 30. Juni war das Frachtflugzeug in Schkeuditz gelandet. Hier wurde es von der „Aircraft Maintenance and Engineering Service“ (Amtes) GmbH an der Nordbahn instand gesetzt. Kurzfristig war es dem Flughafen am Abflugtag gelungen, eine Besichtigung der Rarität anbieten zu können. „Ich hatte Anmeldungen aus nahezu allen Gegenden Deutschlands. In den sozialen Netzwerken schlug die Anwesenheit der ukrainischen Maschine schon hohe Wellen“, berichtete der Flughafen-Sprecher. Rund 80 Besucher hatten sich für die Besichtigungstour angemeldet.

Bis zum Freitag war das weltgrößte Propellerflugzeug, eine Antonow AN 22, zu Gast in Leipzig. Am letzten Tag des Aufenthalts konnten Interessierte die Maschine besichtigen.

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„Ich bin um drei Uhr früh aufgestanden und um fünf Uhr losgefahren“, berichtete Rainer Bäurich. Aus Hamburg hat er sich mit seiner Frau und seiner Tochter auf den Weg nach Schkeuditz begeben. Der 50-jährige ist Mitglied des Vereins Hamburg-Airport-Friends. „Als Fan weiß man, welches Flugzeug gerade wo ist“, war der Spotter nicht überrascht von der Anwesenheit des Maschine. Auch, dass am Flugzeug Reparaturen vollzogen und anschließend Testflüge unternommen wurden, war ihm nicht unbekannt. „Nach Schkeuditz wollte ich wegen der Testflüge eigentlich schon eher kommen“, sagte er. Es hatte aber nicht geklappt. Die Gelegenheit jetzt habe er gern wahrgenommen.

 AN-22 war jetzt zum fünften Mal in Schkeuditz

Die Antonow AN-22 ist nicht zum ersten Mal in Schkeuditz. „Wir hatten das Flugzeug schon vier Mal hier. Das war 1998, 2002 und zwei Mal 2008“, zählte Schuhart auf. Der jetzige, gut dreiwöchige Besuch ist nun der fünfte. Dass die fliegende Seltenheit künftig öfter in Schkeuditz zu sehen sein könnte, liegt durchaus im Rahmen des Möglichen. Nach der jetzigen, umfassenden Wartung der Maschine nämlich könnten auch bevorstehende Wartungen wieder in Schkeuditz durchgeführt werden.

Dauerhaft stationiert ist eine Antonow AN-22 übrigens im Technikmuseum in Speyer. Dort war sie 1999 auf das Museumsgelände gebracht worden, nachdem sie zuvor auf einer nur 1300 Meter langen Landebahn gelandet. Die AN-22 kann Lasten von bis zu 100 Tonnen auch in unwegsame Regionen ohne feste Landebahn bringen. Im riesigen, 33 Meter langen und 4,4 Meter breiten Laderaum finden drei voll beladene Kieslaster Platz und die Antonow hätte keine Mühe, mit dieser Last auch abzuheben. Insgesamt soll es 68 dieser Flugzeuge geben.

„Bei uns war die Antonow auch schon einmal“, sagte der Hamburger Fan. Der selbstständige Modellbahn- und Flugzeugmodell-Anbieter sei schon mehrfach bei Besichtigungen gewesen. „Das lief wesentlich disziplinierter ab, als hier. Hier stürmten alle Besucher aus dem Bus zum Flugzeug und standen so im Bild der Anderen“, bemängelte Bäurich.

Von Roland Heinrich

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