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Schkeuditz Wen unterstützen Parteien und Vereinigungen bei der Wahl?
Region Schkeuditz Wen unterstützen Parteien und Vereinigungen bei der Wahl?
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06:00 04.05.2010
v.l.n.r. Jörg Enke, Wolfgang Walter, Daniel Lange Quelle: LVZOnline
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Schkeuditz

Doch wen unterstützen sie dann? Bei der CDU ist die Sache klar: Sie hat als ihren Kandidaten den parteilosen Bauamtsleiter Wolfgang Walter nominiert. „Er ist einfach besser und an allen bisherigen Erfolgen der Stadt Schkeuditz maßgeblich beteiligt. Er steht für Sacharbeit statt Klagewut, Bürgernähe statt Bürokratie und Schkeuditz voranbringen statt ständig mit allem zu hadern“, begründet CDU- Fraktionschef Ralf Giesecke. Unterstützung bekommt er von der FDP. „Wir sind für Wolfgang Walter weil er auch liberale Werte vertritt. Er steht für ein faires Miteinander, mehr Eigenverantwortung ohne Paragrafen-Dschungel und strebt stärkere Wirtschaftsförderung für hiesige Unternehmen an“, sagte FDP-Stadtrat Michael Andres. Man verspreche sich zudem, dass unter Walter im Stadtrat auch Argumente und nicht nur Rechtsvorschriften zählen. „Außerdem hat er Bauvorhaben fachlich begleitet und vorangebracht und großen Anteil an den vorbildlichen Konzepten zur Nutzung erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden“, so Anders.Auch die SPD-Fraktion legt sich fest. Doch für sie ist Enke der richtige Mann. Seine Amtszeit bezeichnet sie als die „besten Jahre für Schkeuditz“. In einer Stellungnahme der Fraktion heißt es, dass die Rettung der Schkeuditzer Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft, die Durchsetzung des Schulkonzeptes mit dem jetzigen hohen Standard, die Bebauung des Rathausplatzes sowie die Verabschiedung der Kultur- und Sportförderichtlinie maßgeblich mit der Arbeit Enkes zusammenhingen. Hervorragende Sacharbeit würden mehr wiegen als „die verbesserungswürdige Öffentlichkeitsarbeit und das wenig Volkstümliche“.Ein klares Bekenntnis für Enke gibt auch die Freie Wählergemeinschaft Dölzig (FWD) ab. Mit großem Sachverstand würde der ehemalige Verwaltungsrichter Enke, der frei von Partei-Interessen sei, auch in schwieriger wirtschaftlicher Lage die beste Lösung für alle Schkeuditzer finden. Ausgefeilte und sichere Verträge und Vereinbarungen seien gerade jetzt für das finanzielle Überleben einer Kommune unerlässlich. Viele Projekte für Dölzig und Kleinliebenau seien mit Enke umgesetzt worden.Die Linke gibt laut Fraktionschef Reiner Ehnert ihren Anhängern keine Wahl-Empfehlung. „Wir haben zwar Probleme mit dem jetzigen Oberbürgermeister. Doch jeder soll selbst entscheiden. Bei uns hat sich Daniel Lange von der Bürgerinitiative Gegenlärm ausführlich geäußert. Das kam bei vielen sehr gut an. Dann können sie ihn doch wählen“, so Ehnert.

Olaf Barth

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