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Schkeuditz Wetter erschwert 40. Schkeuditzer Skirollerlauf
Region Schkeuditz Wetter erschwert 40. Schkeuditzer Skirollerlauf
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23:01 27.10.2013
Diese scharfe Linkskurve verlangt am Schladitzer See den Skiroller-Sportlern alles ab. Am Anfang des Rennens war der Asphalt noch feucht, und manch Teilnehmer holte sich hier bei Stürzen Schürfwunden. Quelle: Olaf Barth

"Am Abend zuvor hatten wir mit Besen und Kehrmaschine versucht, die Strecke sauber zu bekommen. Doch Wind und Regen in der Nacht machten die Bemühungen zunichte", erklärte Moderator Andreas Guhde vom Veranstalter TSG Schkeuditz.

Also mussten sich die Sportler auf die Bedingungen einstellen, das Tempo auf der anspruchsvollen und teilweise recht schnellen Piste rechtzeitig drosseln, was nicht allen gelang. "Auch ich hatte die Kurve in der ersten Runde unterschätzt und war schon mit einem Ski in der Wiese, konnte mit letzter Mühe einen Sturz verhindern", sagte DHfK-Sportler Roman Knoblauch. Und wenn das schon ein an der Sportschule ausgebildeter Skiläufer sagt, dann spricht das für die Herausforderung, der sich alle stellen mussten. Der Tauchaer gewann bei den über 40-Jährigen das 17-Kilometer-Rennen.

Wolteritz. Fast 100 Sportler dominierten gestern das Wolteritzer Ufer am Schladitzer See. Denn hier fand der 40. Schkeuditzer Skiroller-Wettkampf stattfand. Die besonders zum Start des Jubiläumslaufes nicht einfachen äußeren Bedingungen mit böigem Wind und nassem Laub auf der Strecke sorgten für einige Stürze in einer Spitzkehre.

Der Zweitplatzierte Frank Thümmler (Lok NO Leipzig) hatte weniger Glück, zerlegte beim Sturz einen Rollerski und erhielt ausgerechnet von der Ehefrau seines schärfsten Sachsen-Cup-Kontrahenten und Drittplatzierten Jens Schulz (Trebsen) einen flotten Ersatz-Ski. Es gab viel Beifall für dieses Fairplay. "Wir Ski-Sportler sind wie eine große Familie, das ist auch das Schöne", sagte Knoblauch. Der Fernsehmoderator, der viel Lob für die Organisation des Wettkampfes übrig hatte und wie in den letzten Jahren gern erneut nach Wolteritz kommt, wird in Kürze auf Eurosport wieder die Winterdisziplinen kommentieren.

Besonders zahlreich eroberten in den zig Altersklassen von Kindern bis Senioren die Liebertwolkwitzer, Schkeuditzer und Trebsener die Podiumsplätze. Aber auch aus Leipzig, Zella-Mehlis, Klotzsche oder Eilenburg standen Läufer auf dem Podium. Ausnahmsweise bestieg zu Beginn der Siegerehrung auch die Gesamtleiterin des Wettkampfes das oberste Treppchen: Ski-Abteilungsleiterin Mechthild Richter. Seit vier Jahrzehnten organisiert die nun 65-Jährige diese Läufe. Rund 30 Vereinsmitglieder sowie Helfer und Partner sorgten auch im Umfeld für einen tollen Wettbewerb. Gemeinsam mit Richter nahmen Sabine Sennewald und Heike Keck die Siegerehrungen vor. Und André Pforte sorgte mit Annett Platz im Wettkampfbüro für den Überblick bei Zeiten und Plätzen sowie das zeitnahe Ausdrucken der Urkunden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.10.2013

Olaf Barth

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