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Schkeuditz Wie weit reichen Haynas Visionen?
Region Schkeuditz Wie weit reichen Haynas Visionen?
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13:12 31.03.2016
Zum verbalen Abklopfen der Entwicklungsmöglichkeiten kam jetzt hochkarätiger Besuch zum Haynaer Strand . Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Hayna

Es kann als ein erstes Abtasten bezeichnet werden, als ein Zusammentreffen von Visionären: Am Haynaer Strand des Schladitzer Sees, am sogenannten Biedermeierstrand, traf sich am Dienstag hochkarätiger Besuch. Mit Sandra Brandt war die Geschäftsführerin vom Tourismusverein Leipziger Neuseenland gekommen, Sylke Seidel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordsachsen war zugegen und auch der Geschäftsführer und der Dirigent des Leipziger Symphonieorchesters, Hans-Ulrich Zschoch und Wolfgang Rögner, kamen zum Strand. Die Haynaer Vereinsspitze mit Philipp Sawatzke, Hans-Martin Schwerin und Christoph Zwiener konnte aber auch den Rechtsanwalt Horst W. Pape und den ehemaligen Opern-Intendanten Henri Maier am Strand begrüßen.

Es war an Christoph Zwiener, zu berichten, welche Entwicklung der Verein bereits hinter sich hat und welche Schritte künftig gegangen werden sollen. „Wir bekommen jetzt einen Trinkwasseranschluss“, berichtete er von der momentanen Erschließung des Vereins-Areals. Auch Parkplätze an der neu gebauten Erschließungsstraße, der sogenannten Südumfahrung, seien zeitlich nicht mehr allzu fern. „Etwa 300 Stellplätze soll es dann geben.“ Befragt nach den Zuschauerzahlen erwähnte Zwiener, dass der überdachte Bereich etwa 500 Besucher fasse. Das Gespräch, welches sich zwischen den Beteiligten entspann, lief jedoch auf größere Dimensionen hinaus. Es ging um ein Sommerfestival, welches mit Operettenaufführungen zu einem Highlight der Region werden könnte. „Im Südraum von Leipzig ist bisher viel passiert. Hier im Norden gibt es da noch Potenzial“, erwähnte etwa Horst W. Pape. Die Geschäftsführerin vom Tourismusverein bestätigte: „Eine Fläche in der Größe an einem See werden Sie nicht mehr finden.“ Immer wieder tauchten während des Gesprächs Städtenamen auf: Mörbisch, Bregenz, auch Kriebstein. Jenen Orten in Österreich und in Sachsen ist eine Seebühne gemein. Jene Bühnen haben internationalen Ruf – und zumindest in Bregenz sind Zuschauerzahlen im oberen vierstelligen Bereich möglich.

„Der jetzt überdachte Bereich wäre eine schöne Bühne“, meinte der LSO-Dirigent Rögner. An den Hängen könnten Zuschauer-Tribünen entstehen. „Würde der Verein mit einer solchen Entwicklung mitgehen?“, fragte der einstige Opern-Intendant Maier dann konkret.

„Wir hätten unsere Bühne gern ins Wasser gesetzt, haben dafür aber keine Genehmigung bekommen. Das die überdachte Fläche in der Größe entstanden ist, liegt nicht an unseren Visionen. Wir hatten nur einen begrenzten finanziellen Eigenanteil zur Verfügung und danach hat sich die Größe entschieden“, erklärte Zwiener. „Und Operetten und Biedermeier passen doch gut zusammen!“

Von Roland Heinrich

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