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Schkeuditz Zwischen Hektik und Besinnlichkeit
Region Schkeuditz Zwischen Hektik und Besinnlichkeit
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15:10 19.05.2015
Die Vikare Martin Scheiter, Friederike Kaltofen und Christian Wedow (von links) eröffnen in der Mall des Flughafens Leipzig/Halle ihre neue Ausstellung und erzählen mit Fotografien die Weihnachtsgeschichte einmal anders. Quelle: Armin Kühne

"Aufregung, Ankunft, Aufbruch" ist der Titel der bis zum 2. Februar zu sehenden Exposition.

"Die Weihnachtsgeschichte ist oft erzählt worden. Wir erzählen sie neu und wir erzählen sie auf dem Flughafen", erwähnte Martin Scheiter, Pfarrer in Ausbildung, während der gestrigen Ausstellungseröffnung. Und tatsächlich ist die Geburt Jesus' in dieser Form wohl selten erzählt worden: Mit Spielfiguren von Playmobil stellten die Vikare, zu denen neben Scheiter noch Friederike Kaltofen und Christian Wedow gehören, Szenen der Ankunft, der Abreise oder der Aufregung auf dem Flughafengelände nach. Die Playmobil-Figuren, die Maria und Josef oder die Heiligen Drei Könige darstellen, platzierten die Vikare auf einem Koffer-Transportband, auf dem Rollfeld oder an der historischen Il-18 und lichteten sie ab.

"Der Flughafen ist ein aufregender Ort. Menschen sind aufgeregt, weil sie in den Urlaub fliegen oder Verreiste wieder in Empfang nehmen", sagte Wedow. "Auch Maria war aufgeregt. Sie erwartete ja ein Kind", verglich er. Zu Ankunft und Aufbruch brauche man auf dem Airport nicht viel zu sagen. "Menschen sind ständig im Aufbruch oder kommen irgendwo an. Sie brechen auf, um Geld zu verdienen und kommen an, um wieder aufzubrechen", meinte Wedow.

"Zur Ausbildung der Vikare gehört auch, die Kirche in der Öffentlichkeit bekannt zu machen", sagte Pfarrerin und Flughafenseelsorgerin Ines Schmidt. Was läge da näher, als eine Ausstellung auszugestalten. Dies war für die angehenden Pfarrer nicht so ohne Weiteres zu realisieren, da ihre Idee sie auf das Rollfeld und in den Sicherheitsbereich des Flughafens trieb. "Wir möchten uns beim Flughafen, beim Sicherheitspersonal und bei den Hausmeistern bedanken, dass sie uns unterstützt haben", sagte deshalb auch Friederike Kaltofen. Gemeinsam mit ihrem Mann sorgte sie für die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung.

Einen neuen Blick auf den Ausstellungstitel äußerte Flughafen-Geschäftsführer Dierk Näther. "In der heutigen Zeit gibt es Familien, die auf dem Globus verteilt arbeiten und erst zur Weihnachtszeit wieder zusammenfinden. Der Flughafen und dessen Partnerunternehmen arbeiten in dieser Zeit dafür, dass dieses Zusammenfinden reibungslos verlaufen kann", hob Näther hervor. Seit vielen Jahren dürfe er für den Flughafen arbeiten. "Die Ausstellung lässt meinen Flughafen aus einer neuen Perspektive betrachtet erscheinen", sagte der Geschäftsführer. Im Namen des Airports und auch im Namen der Reisenden dankte er den Organisatoren sowie den Vikaren. Roland Heinrich

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.11.2013
Roland Heinrich

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