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Taucha 10. Traumberufetag am Gymnasium offen für alle - hochkarätige Gäste stellen ihren Job vor
Region Taucha 10. Traumberufetag am Gymnasium offen für alle - hochkarätige Gäste stellen ihren Job vor
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21:00 24.02.2010
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„Inzwischen fragen manche Referenten schon von selbst an, ob sie sich mit ihrem Beruf einbringen können“, erzählt Christian Krusemark. Zusammen mit Andreas Müller bereitet er am Gymnasium den 10. Traumberufetag am 6. März vor. „Im Prinzip hat sich daran seit dem ersten Mal nichts geändert“, erzählt Berufsberater Müller: „Wir wollen den Schülern zeigen, wie es wirklich aussieht in Studium und Beruf.“

So werden auch in diesem Jahr mehr als 50 Referenten einen ihrer Arbeitstage schildern. Vom Arzt bis zum Sportwissenschaftler reicht in diesem Jahr das Spektrum. „Im Herbst haben wir die Schüler gefragt, welche Berufe dieses Mal vorgestellt werden sollen“, erzählt Krusemark. Die 30 am häufigsten genannten Wünsche würden jetzt umgesetzt. Mit dabei seien daher neben den klassischen Ingenieurberufen auch derzeit angesagte Sparten wie Journalismus, Tourismus, soziale Berufe und Design.

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Jeder Schüler der Klassen 9 bis 12 könne sich beim Traumberufetag zwei Berufsbilder anhören, bis zum Abitur könnten die Schüler so insgesamt acht Jobs aus erster Hand vorgestellt bekommen, erzählt Müller. „Sie sollen mitbekommen, was wirklich in den Berufen läuft und welche Anforderungen etwa im Studium gestellt werden“, sagt er. Denn viel zu oft würden sich die Abiturienten im Vorfeld nicht genug mit den Anforderungen beschäftigen. „In manchen Fächern gibt es daher bis zu 50 Prozent Studienabbrecher“, erklärt er. Das stelle ja auch einen großen volkswirtschaftlichen Schaden dar.

Neben Vertretern der Hochschulen und der Kooperationspartner der Schule, Heidelberg Druckmaschinen und DHL-Express, machen auch ehemalige Schüler des Hauses, Eltern und weitere Großbetriebe wie etwa Siemens bei der Berufsvorstellung mit. Aus Eilenburg kommt MDR-Moderatorin Katrin Huß vorbei, von der Westsächsischen Hochschule in Zwickau gar der Dekan des Fachbereiches Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik – so etwas wie der Chef der KFZ-Ausbildung in Sachsen.

Erstmals findet der Traumberufetag mit dem 6. März jedoch an einem Sonnabend statt – „damit die Referenten und auch die Eltern der Schüler besser können“, erklärt Krusemark. Die Vorträge in den Klassenzimmern seien zudem offen für alle Interessierten auch aus anderen Schulen, betont Müller. Um 10 Uhr und um 11.30 Uhr würden die Referate starten. „Erstmals werden unsere Schüler den Tag selbst moderieren und die Referenten vorstellen“, sagt Krusemark. Geübt wurde bereits in dieser Woche. Wer will, kann auch bei einer weiteren Neuerung mitmachen: „Es gibt ein Wissenstoto mit spannenden Fragen und tollen Preisen“, wirbt Müller.

 

Jörg ter Vehn

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