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Taucha 34. Vortrag widmet sich Irland
Region Taucha 34. Vortrag widmet sich Irland
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11:06 07.02.2010
Mathias Dettbarn schiebt die Dias in den Projektor. Diesmal berichtet er von einem Irlandurlaub. Quelle: Kathrin Kirscht
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Taucha

Der Grund: Zum 34. Mal entführt der Tauchaer Mathias Dettbarn mit einem Diavortag in ferne Länder. Das Ziel diesmal heißt Irland.

"Wir kommen regelmäßig zu den Vorträgen, außerdem macht der Norden süchtig", berichten die Fritzsches aus Taucha, die Irland noch als "normales" Urlaubsziel sehen. "Wenn unser Kumpel Mathias aber wochenlang nach Asien reist, ist das überhaupt nichts für uns. Überall da, wo er hinfährt, wollen wir ganz bestimmt nicht hin", so das Ehepaar einstimmig, weil sie wissen, dass es Mathias Dettbarn naturverbunden und auch extrem mag.

Taucha. Das große Stühlerücken bricht im Café Esprit aus, jeder möchte gut sehen. Es ist rappelvoll, die Kellnerinnen schlängeln sich gekonnt an den Gästen vorbei und müssen sogar noch extra Stühle organisieren. Der Grund: Zum 34. Mal entführt der Tauchaer Mathias Dettbarn mit einem Diavortag in ferne Länder. Das Ziel diesmal heißt Irland.

So bereiste er schon für sechs Wochen das Himalaya-Zentralmassiv, die Mongolei oder Mali. Bei all seinen Reisen, so hat der Tauchaer zusammengezählt, war er insgesamt sechs Monate unterwegs, dazukommen vier Wochen reine Flugzeit. Nicht ganz so weit weg, aber genauso interessant, ist der Dia-Vortrag über Irland.

"Nur fünf Prozent sind hier bewaldet und jeden Tag werden 10 Millionen Guinnes, irisches Dunkelbier, ausgeschänkt", berichtet Dettbarn, der für zwei Wochen im Jahr 1993 auf der grünen Insel war, und Impressionen von schroffen Küsten, mit Moos und Farnen bewachsenen Ruinen und Schafherden in der ewigen Weite des Landes zeigt. Für 800 Deutsche Mark hat er sich mit einem Freund damals einen Flug und einen Mietwagen vor Ort gebucht. Wechselhaftes Wetter und das gegen die Felsen preschende Meer hat er in vielen Fotos mit seiner Praktika MTL 5D aufgenommen. "Das ist Hawai-Beach", zeigt der 47-Jährige schmunzelnd auf ein kurzes Stück Strand und verweist darauf, dass Sandstrände in Irland außergewöhnlich selten seien. Dias mit Papageientauchern und Möven wechseln sich mit Bildern von Stadtansichten und Mooren ab. Pro Jahr, so Dettbarn, wachsen sie hier einen Millimeter und sind bis zu 7000 Jahre vor Christi alt.

Für dieses Jahr plant der Techniker im Pharmagroßhandel noch keine weitere Reise, aber 2011 soll es dann wieder weiter weg gehen: Ins Zentralmassiv im Himalaya.

Kathrin Kirscht

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