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Taucha 35 Jahre Volkschor Taucha: Musik von der Klassik bis zum Schlager
Region Taucha 35 Jahre Volkschor Taucha: Musik von der Klassik bis zum Schlager
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21:00 10.05.2010
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Für einen Nachmittag wurde dort die Aula zum Konzertsaal umfunktioniert. Die einfallenden Sonnenstrahlen, der gute Klang, der Geruch der auf den Tischen stehenden Blümchen und der Kaffee- und Kuchenduft boten ein ideales Flair für einen musikalischen Nachmittag im Kreise der Lieben.

Vor 35 Jahren, im April 1975, fanden sich elf Frauen in Taucha zusammen und beschlossen, zukünftig gemeinsam singen zu wollen. Über die Jahre entwickelte sich der Chor unter der damaligen Leitung von Helga List zu einem gemischten Chor, welcher in verschiedenen Leistungsvergleichen bemerkenswerte Erfolge erzielte. Aus dem kleinen Kreis ist mittlerweile eine feste Gemeinschaft aus knapp 40 Musikfreunden gewachsen.

Ein besonderer Dank galt an diesem Tag auch der Tauchaer Dirigentin Katrin Gerstner. Seit 20 Jahren begleitet Gerstner den Volkschor durch gute und durch schlechte Tage. Mit einem großen Blumenstrauß und einem Ständchen bedankt sich der Tauchaer Volkschor für ihre Ausdauer, ihren Eifer und ihre Zielstrebigkeit.

Gemeinsam mit dem Männerchor Taucha, dem Frauenchor Leipzig-Süd, dem Schkeuditzer Singekreis, dem MVG 1860 Löbnitz und dem Gemischten Chor Glesien schwelgten Gäste und Musiker einen Nachmittag lang in musischen Erinnerungen, genossen die Gegenwart und lauschten Zukunftsplänen. Umrahmt wurde das Programm von tschechischen, deutschen, schottischen und slowakischen Volksliedern, deutschen Schlagern, sowie von  Werken alter Meister.

Singen verbindet eben. Das fand auch die Vereinsvorsitzende Ellen Müller und sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Wir sind eine Gemeinschaft, die auf jeden Fall sehr gerne singt!“ Dem stimmten alle zu. In den kommenden 90 Minuten wurde dann kräftig musiziert. Jeder Verein trug seine Top-Five vor. Der künstlerisch-musikalische Leiter des Frauenchores Leipzig-Süd Helmut Werler faszinierte das Publikum. Euphorisch und enthusiastisch dirigierend gab er seinen Damen zu Liedern wie „Am Sonntag will mein Süßer…“, den Takt vor.

Bei den Klängen von Schumann oder Wagner schlossen die Zuhörer dagegen die Augen und lauschten den choralen Klängen. Das tat auch Andrine Kiegan. Während Mendelssohn Bartholdys Klänge sie umschmeichelten, erinnerte sich die Dame an den allerersten öffentlichen Auftritt des Volkschors. Kiegan ist eine der wenigen, die von „damals“ noch mit von der Partie ist. Ihre Liebe zum Musizieren wird wie der Chor 35 Jahre alt.

Karoline Maria Keybe

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