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Taucha 7. Swim & Run im Tauchaer Parthebad
Region Taucha 7. Swim & Run im Tauchaer Parthebad
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10:44 09.07.2018
Mit der richtigen Technik sparen die Wettkämpfer im Becken bei der Wende Zeit. Immerhin 20 Bahnen galt es bei der „Jedermann-Welle“ zu absolvieren. Quelle: Foto: Dirk Knofe
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Taucha

„Wir sind zufrieden. Klar fehlen gerade im Nachwuchs wegen der Ferien noch ein paar Teilnehmer, aber die Resonanz ist dennoch groß. Im nächsten Jahr wird der achte Wettbewerb folgen“, ist sich Organisator Torsten Scharf vom VereinNeuseensport sicher. Immerhin hat sich das Event bereits einen solchen Namen gemacht, dass der Sächsische Triathlonverband die Veranstaltung erstmals für eine Sachsenmeisterschaft nutzte.

Hobbysportler und Profis am Start

„Es ist der Reiz solcher Veranstaltungen, dass Anfänger, Hobbysportler und Topleute zusammen starten können. Uns ist es deshalb ganz wichtig, das auch künftig das familiäre Ambieten, der Bezug zu den regionalen Volkssportlern, zum Breitensport erhalten bleiben“, erklärt Scharf. Volksnah sollen trotz des hohen Aufwandes auch die Startgebühren bleibenn, was aber ohne die Unterstützung von Sponsoren und Partnern wie der Sparkasse Leipzig nicht möglich ist, betont Scharf. Der 47-Jährige dankt diesen Unterstützern, den Jury-Mitgliedern und der Stadt Taucha ebenso wie den rund 50 Vereinsmitgliedern, Freunden und Bekannten, die als Streckenposten und bei der Organisation mithelfen.

Zu den Absolventen der „Kinderwelle“gehört auch die achtjährige Carmen Zenker, die von Papa Christopher betreut wurde. Stolz nimmt das Mädchen gerade ihre Teilnehmerurkunde entgegen. „Es ist schön hier und macht Spaß. Ich mag Sport“, sagt die Leipzigerin, die bei der Lipsiade als DHfK-Skisportlerin einen Triathlon auf Platz Zwei beendete und auch am Schkeuditzer Auenwaldlauf teilnahm. Für 25 Meter Schwimmen und 400 Meter Laufen in Taucha braucht sie 3:18 min.

“Kalte“ 25 Grad Wassertemperatur

Etwas länger sind da die Anfänger bei der „Schnupperwelle“ sowie die ambitionierten Sportler bei den „Staffel-“ oder „Jedermann-Wellen“ unterwegs. Die längste Distanz geht über 20 Bahnen Schwimmen (500 Meter) und fünf Kilometer Laufen. Für den DHfK-Sportler Paul Clauß ein „schönes, sehr schnelles“ Training mit Blick auf den Frankfurter Triathlon. Der 26-jährige Sportpsychologiestudent wurde in 23:27 min wie im Vorjahr Erster. „Das Wasser ist mit 25 Grad hier aber etwas frisch“, sagt er ganz ernst und erntet ungläubige Blicke, um dann zu erklären: „Wir trainieren in der Halle bei 27.5 Grad Wassertemperatur. Mit weniger als fünf Prozent Körperfett, ich wiege bei 1,80 m Größe 65 Kilogramm, kühlt man schneller aus. Und da merkt man schon, wenn ein, zwei Grad fehlen.“ Die scherzhafte Frage von Moderator Daniel Mantey an den Sportler, ob er denn da künftig einen Neoprenanzug brauche, nimmt Clauß mit Humor und lacht. Generell zeigt er sich wie alle Teilnehmer gut gelaunt und voll des Lobes für das Tauchaer Event: „Ich bin super zufrieden, eine tolle Organisation, ein sehr schöner Wettkampf.“

Das freut auch Schwimmmeister Ronald Hanns. Als Hausherr darf der 58-Jährige mit der Starterpistole eine der vielen „Wellen“ auf die Reise schicken. Jetzt hofft er weiter auf gutes Wetter. Mit bisher 20 000 Besuchern hat das Parthebad schon einen Rekord-Start hingelegt.

www.neuseensport.info/swim-run/

Von Olaf Barth

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