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Taucha AC Taucha feiert und organisiert Sportabzeichen-Abnahme
Region Taucha AC Taucha feiert und organisiert Sportabzeichen-Abnahme
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15:03 14.06.2017
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Taucha

Quasi einen „Großkampftag“ hatte am Sonnabend der AC Taucha. Zum einen mussten ab 14 Uhr die zahlreichen Stationen zum Ablegen des Sportabzeichens aufgebaut und betreut werden, zum anderen hatte das Herren-Team der AC-Judokas zwei Regionalligakämpfe gegen die Polizeisportvereine aus Chemnitz und Leipzig zu absolvieren.

Mit der Anzahl von Teilnehmern zum Ablegen des Deutschen Sportabzeichens war Vereinsvorsitzende Sieglinde Bernhardt nicht ganz zufrieden. „Zwar haben immerhin 40 Kinder und 36 Erwachsene die Disziplinen absolviert, doch waren es einige weniger als im vorigen Jahr“, sagte die 57-Jährige. Zahlreiche zeitgleiche Veranstaltungen wie die Kinder- und Jugendspiele des Landkreises, das Märchen-Dorffest in Merkwitz oder das große Flughafenfest könnten ebenso eine Ursache für den Rückgang sein wie die Bemühungen der Schulen und des Kreissportbundes, den Kindern bereits in der Schule die Möglichkeit zum Ablegen des Sportabzeichens zu geben.

„Alles hat prima geklappt, unsere
25 freiwilligen Helfer hatten alles im Griff“, freute sich Bernhardt. Auf Eltern, Kinder und Jugendliche wartete nach den sportlichen Aktivitäten ein weiterer Höhepunkt: Die Judokas hatten das Festzelt auf dem Gelände an der Graßdorfer Straße mit Holzboden und Matten in eine Wettkampfstätte verwandelt. Beim erstmaligen Regionalliga-Auftritt der AC-Kämpfer an dieser Stelle sah Trainer Gunnar Wald mit den anderen Gästen im vollen Zelt aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber und zahlreiche knappe Entscheidungen. Wie so häufig im Judo änderte sich Sekunden vor dem
Kampfende noch einmal mit entscheidenden Würfen das Punktekonto der Kontrahenten. Am Ende mussten sich die AC-Kämpfer und Neulinge in dieser Liga den starken Chemnitzern wie fast schon erwartet 1:6 geschlagen geben. Eher auf Augenhöhe fand das Duell gegen die Leipziger statt, die aber dann gleichfalls das glückliche Ende mit 3:4 auf ihrer Seite hatten.

„Wir müssen als Aufsteiger in dieser Liga erst einmal richtig Fuß fassen“, nahm es Bernhardt gelassen. 1991 hatte sie mit zehn Kindern in Taucha beim AC die Abteilung Judo angefangen aufzubauen.

Von Olaf Barth

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