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Taucha Ab 25. Juni soll Bimmel wieder bis Taucha fahren
Region Taucha Ab 25. Juni soll Bimmel wieder bis Taucha fahren
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12:08 08.06.2016
Während Arbeiter der Dresdner Sächsischen Bau GmbH den Brücken-Neubau errichten, sichern Busse auf der B 87 den Schienenersatzverkehr ab. Quelle: Olaf Barth
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Taucha

Nachdem am Montag die insgesamt sieben Mitarbeiter noch mit den letzten Schalarbeiten an den beiden Widerlagern beschäftigt waren, wurde am Dienstag bereits der Beton gegossen. Viel Zeit bleibt der Dresdner Firma nicht mehr, denn bereits in 17 Tagen sollen die Straßenbahnen wieder nach Taucha rollen können, bekräftigte diese Woche auf LVZ-Nachfrage Marc Backhaus.

Der Pressesprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) weist aber ausdrücklich darauf hin, bei der Termin-Nennung den Zusatz „voraussichtlich“ nicht zu vergessen. Denn die seit dem 16. April vorgenommene Sperrung der Straßenbahnstrecke nach Taucha sollte ursprünglich bereits ab dem 11. Juni aufgehoben werden, war dann aber bis zum 24. Juni verlängert worden. „Bei den Tiefbauarbeiten gab es einige Überraschungen.

Lage von Rohrleitungen nicht bekannt

So wurden im Untergrund Rohrleitungen und Kabel gefunden, deren Lage dort nicht bekannt war. Auch mussten deren Funktion und die Eigentümer erst ermittelt werden, das kostete Zeit“, begründete Backhaus die Terminverlängerung. „Wir tun jetzt natürlich alles dafür, dass der neue Termin gehalten wird“, so Backhaus gegenüber der LVZ.

Mit einer„Überraschung“ ganz anderer Art haben derweil die Bauarbeiter bis zum heutigen Tag zu tun. Damit sie sich keine nassen Füße holen, muss die Baustelle täglich freigepumpt werden. Wie der Polier berichtete, liege das aber nicht an dem Gewässer selbst. Der Lösegraben fließt jetzt provisorisch durch zwei PVC-Rohre und mache außer bei Starkregen keine Probleme. Zu schaffen macht den Brückenbauern morgens vielmehr der hohe Grundwasserspiegel, der die Baugrube immer wieder voll laufen lässt. Dennoch gehen die Arbeiten jetzt zügig voran.

Neue Stahlbetonbrücke ist fünf Meter breit

Rund 15 Tonnen Moniereisen für die Bewehrung und 80 Kubikmeter Beton werden für das Bauwerk benötigt. Die künftige Stahlbetonbrücke mit einer Spannweite von fünf Metern ersetzt das bisherige und inzwischen abgerissene Bauwerk. Es stammte nach LVB-Angaben aus dem Jahr 1927 und sei komplett verschlissen gewesen. Circa 330 000 Euro investieren die Verkehrsbetriebe nach eigenen Angaben jetzt in den Neubau.

Die Zeit der Sperrung wird auch für Arbeiten an Schienen und Gleisbett in Taucha genutzt. So wurde am Dienstag in Höhe Südstraße am Gleisbett geschachtet. Die ursprünglich an der Wendeschleife angekündigten Arbeiten wurden allerdings wegen zahlreicher anderer Baustellen auf später verschoben. Dafür sei keine Sperrung der Gleisstrecke nötig, hieß es.

Von Olaf Barth

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