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Abschnitt der Parthe in Taucha von Kraut befreit

Abschnitt der Parthe in Taucha von Kraut befreit

Die Parthe ist ein Stückchen sicherer geworden – wahrscheinlich für die meisten unbemerkt. Denn eine Fachfirma hat jetzt in einem Abschnitt die besonders starke Verkrautung beseitigt.

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Wie ein Unterwasserrasen: Typisches Kraut in der Parthe bei Taucha.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Betroffen sei der Bereich zwischen Sehlis und der Brücke unterhalb des Stadtparkes, erläuterte ein Sprecher der zuständigen Flussmeisterei Leipzig. Gewonnen hatte die Ausschreibung die Firma Reculta Garten- und Landschaftsbau aus Zwenkau. Wie die Firma gestern auf Anfrage mitteilte, sei die Mahd bereits geschehen. Die Firma hatte unlängst auch den Bereich Panitzsch mit einem Mähboot beräumt.

In Taucha sei kein weiterer Abschnitt zur Beräumung vorgesehen, so die Flussmeisterei. Anwohner hatten bemängelt, dass die Sohle des Flusses auch im Raum Graßdorf/Cradefeld stark bewachsen ist. In Leipzig werde an der Parthe jedoch noch das Stück von Thekla bis zum Viadukt in Schönefeld entkrautet, so die Flussmeisterei.

Flussmeister Karl-Heinz Nestler hatte vor geraumer Zeit auf die Verkrautung der Parthe bei Sehlis hingewiesen. Das sei auch ein Grund, warum die Flussmeisterei versuche, von den Landwirten dort einen Streifen Land entlang des Flusses zu erwerben. Dort könnten dann Bäume gepflanzt werden, in deren Schatten die Verkrautung des Flusses sofort zurückgehe, erläuterte er damals die Zusammenhänge.

Die Parthe gilt zwar nicht als besonders gefährlich, schwillt bei Hochwasser- und Starkregenereignissen jedoch schnell stark an. So auch bei dem Unwetter am Sonntag vor einer Woche, als in Taucha binnen 15 Minuten 39 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergingen. Nur Minuten später kletterte der Pegel an der Messstation in Thekla über die Marke der Warnstufe zwei, ab der dem Hochwasserschutz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Bei einer starken Verkrautung liegt das Flussbett entsprechend höher, drohen außerdem Verstopfungen durch losgerissenes Kraut.

Jörg ter Vehn

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