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Anbau der Regenbogengrundschule bekommt nun doch ein Flachdach

Anbau der Regenbogengrundschule bekommt nun doch ein Flachdach

Der geplante Anbau an der Regenbogengrundschule wird entgegen ersten Planungen nun doch mit einem Flachdach ausgestattet. Aus Kostengründen, wie das Bauamt jetzt mitteilte.

Taucha. Die jüngste Sitzung des Stadtrates brachte es ans Licht: Den zweigeschossigen Anbau der Schule dem bestehenden Walmdach anzugleichen wäre zu teuer. Noch im Dezember verlautete aus dem Bauamt, man wünsche sich eine größtmögliche Anlehnung an den ursprünglichen Bau. Dazu sollte eigentlich das Gebälk auf einer Seite komplett aufgenommen und bis zum Anbau vervollständigt werden. Ein ambitioniertes Vorhaben vor allem deswegen, weil darunterliegende Schulräume für die Zeit der Bauarbeiten gesperrt hätten werden müssen. Nun also wird alles anders. Der 18 mal 15 Meter große Anbau soll gerade so hoch werden, dass er unter dem Walmdach des bestehenden Gebäudes endet. „Damit fügt er sich immernoch optisch harmonisch ins Gesamtbild ein“, meint Elke Böttcher vom Bauamt. Vor allem aus Sicht der Friedrich-Engels-Straße sei dies gegeben. Vom Hof der Mittelschule würden Bäume die direkte Sicht auf den Würfel verhindern. Einzig vom Pausenhof der Grundschule ergebe sich ein nicht ganz so homogener Anblick. Grund für diese Entscheidung ist vor allem der Preis. Den vorläufigen Zuschlag bekam das Unternehmen Alho Systembau aus Morsbach in Nordrhein-Westfalen. Dieses veranschlagt 614 754 Euro für die Errichtung des Hauses in Fertigteilbauweise. Insgesamt sind für die Maßnahme im Haushaltsplan 965 000 Euro eingestellt. Die laut Böttcher auch gebraucht werden. So müssen eine alte Gasstation abgerissen und Wasserleitungen verlegt werden. Der Rest des Geldes würde für die Ausstattung der Schulräume benötigt. In Sachen Zeitplan bleibt alles beim Alten: Laut Bauamt soll mit dem Bau schnell begonnen werden. „Wir hoffen, zum Beginn des Schuljahres 2010/2011 den Anbau nutzen zu können. Das Zeitfenster ist sehr eng, durch die Modulbauweise ist das aber zu schaffen. Sechs Firmen bewarben sich an der Ausschreibung, darunter eine aus Taucha. Das Morsbacher Unternehmen habe das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Eine Woche haben die unterlegenen Firmen Zeit, um Einspruch zu erheben.

Daniel Große

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